S&P 500: Bärischer Keil gehört der Vergangenheit an

03.01.2014 – 10:30 Uhr: Beim marktbreiten US-amerikanischen Index hatte sich im Wochenchart ein bärischer Keil gebildet. 

Dabei handelt es sich um eine klassische Umkehrformation, die bei einer Vollendung nach unten deutliche Kursverluste zur Folge hat. Dieses negative Szenario blieb zur Freude der Anleger jedoch aus.

Die Oberseite der genannten Keilformation war nicht die einzige Hürde, die den Weg gen Norden versperrte. Zusammen mit den Verlaufshochs bei 1.810/1.813 Punkten hatten die Bullen mit einem ernstzunehmenden Kreuzwiderstand zu kämpfen. In den letzten Handelstagen des vergangenen Börsenjahres wurde die Schlacht gewonnen und die erwähnten Chartmarken signifikant überwunden.

Die Gefahr einer Trendumkehr ist gebannt, sämtliche Widerstände gehören der Vergangenheit an. Zur Kurszielbestimmung haben wir die ehemalige Seitwärtsbewegung herangezogen. Daraus ergibt sich ein kurzfristiges Aufwärtspotenzial bis 1.850 Punkte. Mittelfristig könnte es dann bis zur oberen Trendlinie des aus dem Jahr 2009 stammenden Aufwärtstrendkanals bei aktuell 2.040 Punkten gehen.

Der S&P ist dank einiger solider Unterstützungen gut nach unten abgesichert. Die überwundene obere Begrenzung des bärischen Keils bei momentan 1.820 Punkten, die Verlaufshochs bei 1.810/1.813 Punkten, die Unterseite der nach oben verlassenen Schiebezone bei 1.777/1.779 Punkten und zu guter Letzt der steigende gewichtete 20-Wochen-Durchschnitt bei 1.780 Punkten sollten vor massiven Kursverlusten schützen. 

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