MDAX: Gegenwehr hat begonnen

18.03.2014 – 12:00 Uhr: Die deutschen Nebenwerte haben die Verunsicherung, ausgelöst durch die derzeitige Krim-Krise, ebenfalls deutlich zu spüren bekommen.

Einige Unterstützungen wurden ohne nennenswerten Widerstand den Bären überlassen. Am letzten Handelstag der Vorwoche haben die Bullen jedoch eine Gegenoffensive gestartet.

Ende der vergangenen Handelswoche hätte es beim Nebenwerteindex durchaus weiter abwärts gehen können. Allerdings war erneut auf den steigenden 200-Tage-Durchschnitt Verlass. Die gewichtete Glättungslinie wurde am 13. März erreicht bzw. leicht unterschritten. Zu diesem Zeitpunkt war der MDAX auf Tagesbasis überverkauft. Der Relative Stärke-Index (RSI) mit der Einstellung 21 Handelstage lag unterhalb der absoluten Marke bei 40. Am gestrigen Tag sprang der Oszillator über diesen Wert. Dies war der Startschuss für die eingangs erwähnte Gegenbewegung.

Nicht nur die Durchschnittslinie bei aktuell 16.008 Punkten konnte Schlimmeres verhindern, auch die horizontale Schiebezone bei 15.867/15.858 Punkten bestand zuletzt einen Test. Die Nebenwerte haben sich davon mittlerweile nach oben entfernt. Zurzeit streiten sich Bullen und Bären um die waagerechte Trendlinie bei 16.256 Punkten. Der Ausgang dieser Schlacht ist zurzeit noch offen. Nächstes Ziel wäre dann die ehemalige Unterstützung bei 16.379/16.418 Punkten.

Auf Tagesbasis ist der MDAX technisch betrachtet angeschlagen. Mittelfristig ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Auch die gängigen Trendfolgeindikatoren weisen auf Wochen- und Monatsbasis gültige Einstiegssignale auf.

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