Der DAX bleibt charttechnisch angeschlagen

Der seit Juni eingeschlagene Abwärtstrend (hier: rot gestrichelte Linie) gewinnt zunehmend an Bedeutung. 

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Seit dem Allzeithoch im DAX bei knapp über 12.950 Punkten Mitte Juni fiel der deutsche Leitindex in der Spitze bis unter die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten. Ein starker Euro, durchwachsene Unternehmenszahlen und wachsende geopolitische Spannungen in Verbindung mit einem sommerbedingten schwachen Volumen liessen den Deutschen Aktienindex taumeln. Der Sommer neigt sich derweil dem Ende entgegen und wichtige Termine wie die Zentralbanksitzungen der EZB und der FED stehen im September auf der Agenda der Trader.

Charttechnisch sieht die Lage weiter angespannt aus. Der eingangs erwähnte Abwärtstrend, der derzeit bei 12.270 Punkten verläuft, konnte im ersten Anlauf erneut nicht überwunden werden. Und nur etwas über dieser Linie befindet sich der Widerstand bei 12.315 Punkten, welcher in den vergangenen Wochen für den DAX bereits eine unüberwindbare Barriere darstellte. Sollte es auch dieses Mal nicht gelingen den Widerstand zu überspringen, sollten wir Fahrt in Richtung der wichtigen Unterstützung bei 12.000 Punkte aufnehmen. Darüber hinaus besteht im Abwärtstrendkanal noch Luft auf einen Rücksetzer bis auf derzeit 11.800 Punkte.

Sollte der Abwärtstrend bei 12.270 Punkten und der Widerstand bei 12.315 Punkten jedoch nach oben genommen werden, stehen bei 12.400, 12.500 und 12.680 Punkten weitere Widerstände auf dem Weg zu einem neuen Rekordhoch im Weg.

Der Weg nach zu neuen Höhen scheint derzeit steinig zu sein. Eine Entscheidung über die Handelsrichtung der kommenden Wochen sollte jedoch diese Woche mit dem Zentralbank-Symposium in Jackson Hole, welches vom 24.-26. August stattfindet, fallen.

DAX

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