DAX: Ausbruch oder Fehlsignal?

24.06.2015 - 14:00 Uhr: Hoffnungen auf eine Einigung im griechischen Schuldendrama hatten das heimische Börsenbarometer in den ersten beiden Tagen der laufenden Woche gen Norden katapultiert.

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Quelle: Bloomberg

Doch die Ernüchterung folgte prompt. Medienberichten zufolge sind die neuen Sparvorschläge aus Athen auf Widerstand gestoßen.

Gestern gelang dem DAX noch auf Tagesbasis eine Trendumkehr. Gleich drei Chartmarken konnten zurückgewonnen werden. Das Fibonacci-Retracement (38,2%) bei 11.250 Punkten, die waagerechte Trendlinie bei 11.454/11.467 Zählern sowie die obere Trendlinie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bei 11.490 Punkten wurden überwunden.

Infolge des eingangs erwähnten Rückschlags bei den Verhandlungen zwischen den Geldgebern und Griechenland ist der DAX wieder in den erwähnten Trendkanal zurückgekehrt. Bei einem Schlusskurs unterhalb der oberen Trendkanallinie würde ein Fehlsignal vorliegen. In diesem Fall könnte es in Richtung der Fibonacci-Unterstützung bei 11.250 Zählern gehen.

Schließt der deutsche Leitindex am Ende dieses Handelstages dagegen oberhalb der besagten Trendkanallinie bei momentan 11.465 Punkten sowie der horizontalen Trendlinie bei 11.454/11.467 Zählern, hätte es sich bei den heutigen Kursabschläge lediglich um einen Rücksetzer gehandelt, der bei Trendbrüchen recht oft vorkommt. Beruhigt sich anschließend die Lage auf dem Frankfurter Börsenparkett, wäre das Fibonacci-Niveau bei 11.694 Punkten das nächste Etappenziel.

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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