Wie funktioniert der Forex-Handel?

Bei einer Forex-Transaktion wird die eine Währung gekauft, während gleichzeitig eine andere verkauft wird. Wenn der Wert der Währung, die Sie gekauft haben, gegenüber der Währung, die Sie verkauft haben, steigt, können Sie Ihre Position mit einem Gewinn schliessen. Wenn nicht, machen Sie einen Verlust.

Was sind Währungspaare?

Beim Forex Trading wird immer eine Währung durch den Verkauf einer anderen erworben. Aus diesem Grund werden die Währungen in Paaren angegeben, die anzeigen, welche Währung gekauft und welche verkauft wird. Jede der Währungen in einem Forex-Paar wird mit einem Drei-Buchstaben-Code angegeben, der meistens aus zwei Buchstaben, die die Region kodieren, und einem, der für die Währung an sich steht, zusammengesetzt ist.

Beim GBP/USD handelt es sich beispielsweise um ein Währungspaar, das das britische Pfund und den US-Dollar enthält. Wenn Sie dieses Währungspaar handeln, dann kaufen Sie das Pfund Sterling und verkaufen den US-Dollar.

 

Basis- und Notierungswährung

Die erstgenannte Währung in einem Forex-Paar wird Basiswährung genannt, und die zweitgenannte Währung – Notierungswährung. Der Kurs eines Forex-Paares gibt an, wie viel eine Einheit der Basiswährung in der Notierungswährung wert ist.

In dem oben genannten Beispiel ist das GBP die Basiswährung, und der USD die Notierungswährung. Wenn der GBP/USD bei 1,35361 gehandelt wird, dann ist ein Pfund 1,35361 US-Dollar wert.

Wenn das Pfund gegenüber dem US-Dollar steigt, dann wird ein einzelnes Pfund gegenüber dem US-Dollar noch mehr wert sein, und der Kurs des Währungspaares wird steigen. Wenn es fällt, dann wird auch der Kurs fallen. Wenn Sie also der Meinung sind, dass es wahrscheinlich ist, dass die Basiswährung in einem Währungspaar gegenüber der Notierungswährung an Wert gewinnen wird, können Sie das Währungspaar kaufen (long gehen). Und wenn Sie denken, dass sie an Wert verlieren wird, können Sie das Währungspaar verkaufen (short gehen).

Der Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs eines Forex-Paares.

Wenn Sie eine Forex-Position eröffnen, werden Sie – ähnlich wie bei vielen anderen Finanzmärkten – mit zwei Kursen konfrontiert. Wenn Sie eine Long-Position eröffnen wollen, nehmen Sie den Kaufkurs, der geringfügig über dem Marktpreis liegt. Wenn Sie eine Short-Position eröffnen wollen, dann nehmen Sie den Verkaufskurs – geringfügig unter dem Marktpreis.

Erfahren Sie mehr über den Spread.

Was sind Pips?

Wenn der Kurs eines Forex-Paares steigt oder fällt, wird diese Bewegung in Einheiten gemessen, die als Pips bezeichnet werden. Normalerweise entspricht ein Pip einer einstelligen Bewegung in der vierten Dezimalstelle im Wechselkurs eines Währungspaares. So beispielsweise, wenn sich der Kurs des Währungspaares GBP/USD von 1,35361$ auf 1,35471$ ändern würde, dann wäre es eine Veränderung um einen Pip.

Eine Ausnahme hiervon besteht, wenn die Notierungswährung mit viel kleineren Nominaleinheiten quotiert wird, und das namhafteste Beispiel hierfür ist der Yen. Eine Bewegung in der zweiten Dezimalstelle entspricht hier einem einzelnen Pip.

Die Dezimalstellen, die nach dem Pip folgen, werden als Fractional Pips, oder manchmal auch Pipettes bezeichnet.

Was bedeutet Hebel im Forex?

Durch einen Hebel können Sie Ihre Exposition gegenüber einer Vielzahl von Währungen maximieren, ohne dafür zu viel Kapital aufzuwenden.

Ein einzelner Pip ist eine sehr kleine Bewegungseinheit, und während Forex-Paare dazu neigen, sehr volatil zu sein, unterliegen sie oft nur relativ leichten Schwankungen. Aus diesem Grund müssen Forex Trader entweder grosse Mengen handeln, die Lots genannt werden, oder den Hebel nutzen.

Was ist ein Lot?

Ein Standard-Lot entspricht 100.000 Währungseinheiten. Alternativ können Sie manchmal auch Mini-Lots (10.000 Einheiten) und Mikro-Lots (1.000 Einheiten) traden.

Individuelle Trader verfügen nicht unbedingt über 100.000 Pfund, US-Dollar oder Euro für jeden Trade, deshalb ist bei vielen Forex-Anbietern der Handel mit gehebelten Produkten möglich.

Vorteile des Hebelhandels

Mit Hilfe der Hebelwirkung können Sie eine Position eröffnen, ohne den Gesamtwert der Position im Voraus aufbringen zu müssen. Bei einem Trade auf EUR/GBP könnte beispielsweise lediglich 0,5% des Gesamtwertes der Position bezahlt werden müssen, damit die Position eröffnet werden kann.

Wenn Sie eine gehebelte Position schliessen, hängen die Gewinne bzw. Verluste von der Gesamtgrösse Ihrer Position ab. Der Hebel kann somit nicht nur Ihre potenziellen Gewinne vergrössern, sondern auch Ihre potenziellen Verluste, und auch zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen.

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Die Kontoeröffnung ist kostenfrei, mit wenigen Schritten möglich und es besteht keine Einzahlungs- oder Handelspflicht.

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