UBS-Ergebnisse: Ein für Marktschwankungen anfälligeres Geschäftsmodell?

Im ersten Quartal 2016 ging der Gewinn bei UBS mit insgesamt schwachen Zahlen bereichsübergreifend um 64 % zurück: -40 % im Bereich Wealth Management, -67 % bei der Investment Bank und -39 % im Bereich Corporate Finance. Der einzige Lichtblick ist eine Steigerung des Nettoneugeldzuflusses nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen des Nettoneugeldabflusses. 

Der Grund für die schlechten Zahlen liegt hauptsächlich in der allgemeinen Risikoaversion, die das Handelsvolumen negativ beeinträchtigt hat. Und auch wenn dieses Phänomen nicht nur UBS betrifft, so sind andere Banken wie die Citigroup, die Bank of America oder JP Morgan, die ebenfalls ihre Zahlen veröffentlichten, doch deutlich weniger von der Marktvolatilität betroffen. So klang auch die Formulierung bezüglich der Zukunftsperspektiven von Sergio Ermotti deutlich besorgniserregender als die der anderen CEOs. Dadurch scheint das Geschäftsmodell von UBS anfälliger für Marktschwankungen zu sein.

Das ist kein gutes Zeichen für ein Unternehmen, von dem eine Rendite auf Eigenkapital erwartet wird, die über der vergleichbarer Konkurrenten liegt. Darüber hinaus fielen die Marktschwankungen seit Anfang März erneut auf ein extrem niedriges Niveau. Dies ist der längste Zeitraum mit geringen Marktschwankungen seit August 2015. Es wird angenommen, dass der Markt mit Beginn des zweiten Halbjahres wieder an Volatilität zulegt.

Der aktuelle Trend der UBS-Aktie zeigt nach unten, wobei die Grenze von 17 CHF (exponentiell geglätteter Mittelwert über 200 Tage und Abwärtstrendlinie) unüberwindbar scheint. Es wird erwartet, dass der Aktienkurs sich weiter in Richtung seines Allzeittiefs im Bereich von 14,50 bis 15 CHF bewegt – und im Fall eines Breaks sogar noch darunter fällt.

UBSG03.05.2016

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