US-Märkte verlieren an Dynamik

17.10.2013 – 15.30 Uhr: Die US-amerikanischen Finanzmärkte verlieren zunehmend an Dynamik.

Im Langfristchart auf Monatsbasis, dem so genannten „Big Picture“, hat sich beim S&P 500 ein bärischer Keil gebildet. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Umkehrformation. Allerdings wurde diese Formation noch nicht vollendet. Bis das genannte negative Szenario eintritt, könnte es vorerst in Richtung 1.810 Punkte gehen.

In den vergangenen Monaten konnte der marktbreite US-Index die untere Trendkanallinie bei aktuell 1.642 Punkten mehrmals verteidigen. Dank gebührt an dieser Stelle auch dem steigenden gewichteten Durchschnitt bei momentan 1.662 Punkten, der ebenfalls in jüngster Vergangenheit Schlimmeres verhindern konnte.

Im besagten Langfristchart hat sich, ausgehend vom Zwischenhoch im April 2010, ein bärischer Keil gebildet. Die obere Begrenzung der Umkehrformation liegt aktuell bei 1.810 Punkten. Angesichts der intakten Kaufsignale bei den technischen Indikatoren, die ebenfalls auf Monatsbasis berechnet werden, könnte dieses Niveau durchaus erreicht werden.

Gefährlich wird es erst dann, wenn der S&P 500 von dieser Begrenzung nach unten abprallt und die untere Trendkanallinie sowie die Glättungslinie signifikant unterschreitet. Angesichts der Höhe der Chartformation könnte es in Richtung 1.250 Punkte gehen. Allerdings verlaufen auf Monatsbasis bei 1.549/1.555 sowie bei 1.475/1.481 Punkten sehr stabile Unterstützungsbereiche. Das beschriebene negative Szenario muss aber nicht eintreten. Oberhalb der oberen Begrenzung bei 1.810 Punkten wäre die Gefahr eines bärischen Keils gebannt.

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