Gold: Bullen auf dem falschen Fuß erwischt

17.07.2014 – 14:30 Uhr: Vor wenigen Handelstagen musste die lang herbeigesehnte Trendwende vertagt werden. Am 15. Juli rutschte der Goldpreis unter die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals. Zuvor scheiterte der Versuch, den horizontalen Widerstand bei 1.335 USD nachhaltig zu bezwingen. 

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Quelle: Bloomberg

Aber auch das Fibonacci-Retracement bei 1.312 USD konnte dem Abgabedruck nicht standhalten und wurde ebenfalls unterschritten. Prompt ging es weiter abwärts. Ziel war der leicht steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei 1.295 USD. Die Glättungslinie wurde am 15. und 16. dieses Monats erreicht.

Gleichzeitig mit dem Erreichen der Glättungslinie war der Goldpreis auf Tagesbasis überverkauft. Die Notierungen lagen unter dem unteren Bollinger Band. Zurzeit sieht es nach einer Gegenbewegung aus. Dabei spielt die obere Trendkanallinie bei aktuell 1.306 USD wieder eine wichtige Rolle. Darüber würden dann die genannten Chartmarken erneut in den Fokus rücken. Erst oberhalb dieser charttechnischen Begrenzungslinien könnte von einer Trendumkehr gesprochen werden.

Zurzeit befindet sich das gelbe Edelmetall jedoch wieder im Abwärtstrendkanal. Somit könnte die übergeordnete Marschrichtung gen Süden fortgesetzt werden. Unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei momentan 1.296 USD warten dann das Fibonacci-Niveau bei 1.288 USD sowie die waagerechte Trendlinie bei 1.267/1.276 USD.

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Abb.: Gold-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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