Gold: Kein Vor und kein Zurück

05.05.2015 – 10:30 Uhr: Seit mehreren Wochen liegt beim gelben Edelmetall eine Pattsituation vor. Es geht für den Goldpreis weder so recht aufwärts, noch abwärts. Das Big Picture zeigt indes einen übergeordneten Abwärtstrend.

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Quelle: Bloomberg

Es gibt zwei charttechnische Gründe für die derzeitige Lethargie. Nach oben ist der Goldpreis nicht in der Lage, den fallenden exponentiellen 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 1.222 USD zu bezwingen. Nach unten leistet die horizontale Trendlinie bei 1.183/1.180 USD bislang tapfer Widerstand. Um diese Chartmarke oszillieren momentan die Notierungen. Der Sprung über die Glättungslinie wäre jedoch noch kein Befreiungsschlag. Die seit April 2013 intakte Abwärtstrendlinie bei 1.278 USD würde sich den Bullen in den Weg stellen. Von einer endgültigen Trendwende ist das Edelmetall jedoch noch weit entfernt.

Gefährlich könnte es dagegen unterhalb der Unterstützung bei 1.183/1.180 USD werden. Die Verlaufstiefs bei 1.143/1.141 USD wären nur das nächste Etappenziel auf dem Weg gen Süden. Eine Verkaufswelle in Richtung der unteren Trendkanallinie bei aktuell 1.046 USD könnte dann nicht ausgeschlossen werden.

Gold auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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