Gold: Gegenoffensive verliert an Kraft

17.01.2014 – 13:30 Uhr: Nach dem Erreichen des bis zum heutigen Handelstag gültigen Verlaufstief bei 1.182 USD je Feinunze hatte das Edelmetall eine technische Gegenbewegung innerhalb des intakten Abwärtstrends eingeleitet.

Die jüngste Preisbewegung verliert zunehmend an Kraft. Vielmehr könnte es abwärts bis zum genannten Tief gehen.

Eine Trendwende würde erst oberhalb des vorangegangenen Hochs (Punkt 3) bei 1.268 USD vorliegen. In diesem Bereich (1.267/1.276 USD) verläuft zudem eine horizontale Widerstandslinie. Am 13. und 14. Januar näherte sich der Goldpreis mit 1.255 USD diesem Niveau. Von diesem Preislevel hat sich das Edelmetall mittlerweile gen Süden verabschiedet.

Ein neues Verkaufssignal läge unterhalb des Verlaufstiefs (Punkt 2) bei 1.182 USD vor. In diesem Fall könnte es in Richtung des aus dem Jahr 2001 stammenden langfristigen Aufwärtstrends bei aktuell 1.020 USD gehen.

Laut den technischen Indikatoren haben die Bullen derzeit schlechte Karten. Der Mix aus vier Indikatoren bzw. Oszillatoren (MACD, Momentum, RSI, Williams %R) auf Monatsbasis befindet sich unverändert im Baisse-Modus. In die gleiche Kerbe schlägt auch der fallende 200-Tage-Durchschnitt. Die Glättungslinie trat letztmalig im Oktober 2013 als nicht überwindbarer Widerstand auf.

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