Quartalsberichte bremsen DAX aus

25.02.2014 – 16:10 Uhr: Auf dem Frankfurter Börsenparkett ging es von der ersten Minute an abwärts. Auslöser waren einige enttäuschende Quartalsberichte hiesiger Konzerne. 

Ganz ober auf der Verliererliste standen die Aktien des hessischen Pharmaunternehmens Fresenius und dessen Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (FMC). Vor allem die Prognosen für das Gesamtjahr konnten nicht überzeugen. Ebenfalls unter den Erwartungen lagen die Geschäftsausblicke weiterer Konzerne wie BASF, Dürr und Aixtron.

Das Bruttinlandsprodukt (BIP) des vierten Quartals 2013 konnte den DAX nicht anschieben. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres ein Wachstum. Erst nach der Veröffentlichung des Case-Shiller Hauspreisindex konnte das heimische Börsenbarometer Fahrt aufnehmen. Die Hauspreise in den Vereinigten Staaten waren im Dezember 2013 gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen. Die Freude über die steigenden Notierungen wehrte allerdings nicht lange. Das schlechter als prognostizierte US-Verbrauchervertrauen drückte im späten Handelsverlauf die Stimmung.

Kurz nach den genannten Konjunkturdaten drehte der DAX gen Süden und muss zur Stunde rund 0,5% an Wert einbüßen. Des einen Freud ist des anderen Leid. EUR-USD und Gold können von der Kursschwäche an den Aktienmärkten profitieren und zulegen.

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