DAX sammelt sich

30.01.2015 – 15:30 Uhr: Zum Handelsauftakt überwogen auf dem Frankfurter Kurstafel die positiven Vorzeichen. Angeschoben wurde der deutsche Leitindex durch freundliche Vorgaben von der Wall Street. Doch im weiteren Verlauf ging den heimischen Blue Chips die Puste aus.

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Quelle: Bloomberg

Konjunkturdaten im Fokus

Die heutigen makroökonomischen Nachrichten fielen alles andere als gut aus. Zuerst drückten die aktuellen Inflationsdaten aus der Eurozone auf die Stimmung der Investoren. Im Januar lagen die Verbraucherpreise auf dem alten Kontinent um 0,6% unter dem Wert des Vorjahres. Enttäuschend ist vor allem, dass es sich hierbei um den tiefsten Stand seit Bestehen der Eurozone handelt. In den USA war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal 2014 nicht so schnell gewachsen wie in den Monaten zuvor. Mit einer Steigerung von 2,6% wurden die allgemeinen Prognosen von 3,0% verfehlt.

Charttechnik

Der DAX konnte bislang das erst kürzlich markierte Jahreshoch bei 10.852 Punkten nicht überwinden. Infolge einer nachlassenden Trenddynamik befindet sich der DAX in einer kurzfristigen Korrekturphase. Auf Tagesbasis bildet sich im Augenblick eine Fortsetzungsformation in Form eines aufsteigenden Dreiecks. Oberhalb des erwähnten Rekordstandes könnte die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen werden. Aus der Höhe der Chartformation errechnet sich ein Kursziel von 11.200 Punkten. Zuvor wartet jedoch die „runde“ Zahl bei 11.000 Zählern.

EUR-USD mit zarter Stabilisierung

Erfreulich ist, dass die Talfahrt der zurückliegenden Wochen erst einmal aufgehalten wurde. Die Zwischentiefs bei 1,1098/1,1114 USD wurden nicht unterschritten. Die Marktteilnehmer scheinen die Krise in Griechenland vorerst nicht zu beachten. Ein Scheitern der Verhandlungen zwischen Athen und den Geberländern könnte jedoch für Unruhe sorgen.

Gold wieder im Sinkflug

Erst kürzlich scheiterte das gelbe Edelmetall an dem betonharten Widerstandsbereich bei 1.298/1.306 USD. Kurz darauf zogen sich die Anleger zurück und drückten auf den Verkaufsknopf. Die Unterstützungszone bei 1.267/1.276 USD wurde unterschritten.

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