Dax konsolidiert - US-Konjunkturdaten und starker Euro belasten

30.04.2015 - 10:58 Uhr: Der deutsche Leitindex bleibt weiter unter Druck. Nach dem gestrigen Kursrutsch von rund 3 Prozent verliert der Dax zunächst auch im frühen Handel an Boden.

bg_dax_1369829
Quelle: Bloomberg

Zur Wochenmitte waren es vor allem schwache Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten (BIP Q1) sowie die daraus resultierende Euro-Stärke, die den deutschen Aktienmarkt auf Talfahrt schickten. Einhergehend mit den milliardenschweren Anleihekäufen der EZB war die schwache Einheitswährung Europas zuletzt einer der maßgeblichen Kurstreiber gerade für die exportorientierte Wirtschaft Deutschlands.

Angesichts der imposanten Aufwärtsbewegung des deutschen Aktienindex allein seit Anfang des Jahres scheint nun eine Phase der Konsolidierung angebrochen zu sein. Eine Atempause tut auch Not. Zur Erinnerung: Anfang Januar markierte der deutsche Leitindex noch ein Tief von 9.380 Punkten. Diese Woche wiederum wies der Dax Notierungen oberhalb von 12.000 Zählern aus. Die Marktlage konnte man getrost als überkauft bezeichnen. Auch wenn die jüngsten Kursverluste die Nervosität unter den Marktakteuren forcieren dürfte, handelt es sich bis dato noch um eine völlig normale Konsolidierung innerhalb eines intakten Aufwärtstrends. Vom zinsbedingten Anlagenotstand – Draghi & Co. lassen grüßen -  werden insbesondere dividendenstarke Qualitätstitel auf lange Sicht profitieren können.

Zur Stunde sondiert der Dax wieder festes Terrain und notiert bei 11.462 Punkten 0,2 Prozent fester. Die ersten Investoren wittern vor dem Hintergrund besagten Rücksetzers bereits wieder attraktive Einstiegsniveaus. Angesichts einer auf der Wartebank verbleibenden US-Leitzinserhöhung kann der Euro weiterhin zulegen und präsentiert bei aktuell 1,1211 US-Dollar ein Plus von 0,9 Prozent. Gold etabliert sich oberhalb von 1.200 US-Dollar, verbilligt sich momentan aber 0,3 Prozent je Feinunze.

Trading Update

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Trends

    Erfahren Sie, wie Analysten Charts, nutzen um Verhalten von Anlegern zu analysieren und die Marktstrukturen zu verstehen. Entwickeln Sie ein Verständnis für die verschiedenen Chart-Typen und lernen Sie die jeweilgen Preismuster zu identifizieren noch während sie sich bilden.

  • Bevor Sie traden

    Die Psychologie ist ein Schlüsselfaktor beim Börsenhandel. Die Art und Weise, wie Sie den Verlauf offener Marktpositionen subjektiv wahrnehmen und entsprechend darauf reagieren, hat einen großen Einfluss auf Ihren Erfolg. In diesem Modul gehen wir einige Elemente der Handelspsychologie durch, sprechen die häufigsten Fehler an und worauf Sie besonders achten sollten.

  • Direct Market Access

    In diesem Abschnitt stellen wir unsere Online-Handelsplattform 'PureDeal' vor. Anhand von Praxis-Beispielen wird veranschaulicht, wie einfach und schnell eine breite Auswahl an Märkten via CFD gehandelt werden kann. Neben den unterschiedlichsten Facetten des CFD Tradings kommen der direkte Marktzugang sowie die unterschiedlichen Orderarten zur Sprache und wie genau der Handel mit Hebel funktioniert. *

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.