DAX: „Runde“ Zahl abermals zurückerobert

21.11.2017 – 07:30 Uhr (Werbemitteilung): Der deutsche Leitindex hat den Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche in Berlin gut verkraftet. 

bg_frankfurt_7453
Quelle: Bloomberg

Am Ende der gestrigen Handelssitzung konnte die wichtige psychologische Marke bei 13.000 Punkten zurückerobert werden. Dennoch befindet sich der DAX weiterhin im Korrekturmodus. Heute dürfte das heimische Börsenbarometer leicht schwächer in den Handel starten. Zur Stunde sehen wir den DAX bei 13.050 Zählern und somit wenige Punkte unter dem Vortagesschlusskurs.

Charttechnik

Gestern konnte der DAX die Kreuzunterstützung bei 12.951/12.989 Punkten verteidigen. Davon hat sich der deutsche Leitindex nach oben entfernt. Zudem gelang der Sprung über die obere Trendlinie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals. Die nächste Anlaufstelle ist nun das 23,6%-Fibonacci-Level bei 13.134 Zählern. Anschließend könnte das Rekordhoch bei 13.525 Punkten ins Visier genommen werden. Die 50-Tage-Durchschnittslinie bei 12.989 Zählern, das einstige Zwischenhoch bei 12.951 Punkten sowie das 38,2%-Retracement bei 12.892 Zählern dienen dem DAX für den Fall einer neuerlichen Schwäche als charttechnische Rückzugsgebiete. 

DAX auf Tagesbasis

DAX_112117
Quelle: IG Handelsplattform

Nach dem Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal in der vergangenen Woche ging es sehr schnell in Richtung der waagerechten Trendlinie bei 1,1870 USD. Anschließend setzten Gewinnmitnahmen ein. Infolgedessen hat der Euro zum US-Dollar die Unterstützungen bei 1,1731/1,1715 USD erneut erreicht. Prallt die Gemeinschaftswährung davon nach oben ab, könnte die erwähnte Trendgerade wieder in den Mittelpunkt des Interesses geraten. 

EUR-USD auf Tagesbasis

EURUSD_112117
Quelle: IG Handelsplattform

Die Unterstützungszone bei 0,6817/0,6834 USD konnte in der jüngsten Vergangenheit mehrmals dem Abgabedruck standhalten. Ende der zurückliegenden Woche wurde diese Chartmarke unterschritten. Im Augenblick läuft beim NZD-USD der Versuch einer Rückeroberung. Diese sollte nach Möglichkeit recht schnell gelingen. Ansonsten droht dem Kiwi die Gefahr, weiter gen Süden abzudriften. Die mittelfristige Aufwärtstrendlinie bei momentan 0,6750 USD könnte dann angesteuert werden. Gelingt hingegen der Sprung über die genannten Preisspanne, wäre die untere Abwärtstrendkanallinie bei aktuell 0,6933 USD das Ziel der Reise. An dieser Trendlinie hatte sich der neuseeländische Dollar zum US-Greenback letztmalig Anfang November die Zähne ausgebissen. 

NZD-USD auf Tagesbasis

Kiwi_112117
Quelle: IG Handelsplattform

Trading Update

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Vorteile und Begrenzungen

    Die Leerverkäufe ermöglichen Händlern, Gewinn in einem sinkenden Markt zu erzielen oder vorhandene Investitionen zu schützen. Finden Sie heraus, wie und warum Leerverkäufe ein Schlüsselelement einer ausgeglichenen Handelsstrategie werden können.

  • Aktien-Handel

    Ohne Aktien könnte es keine Börsenmärkte geben, die wichtig für jede nationale Wirtschaft sind. Finden Sie heraus, wie der Aktienhandel den Firmen ermöglicht, zu expandieren und sich zu entwickeln, während er Einkommensquellen für private Investoren und größere Fonds bietet.

  • Der Handel mit ETPs

    Erfahren Sie, wie börsengehandelte Produkte (ETPs) die besten Qualitäten verschiedener Anlageinstrumente vereinen. Erfahren Sie etwas über die verschiedenen Arten von ETPs und die Vielzahl von Märkten, an denen Sie handeln können.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.