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Dax kämpft sich zurück – 10.000 Punkte im Visier

29.03.2016 – 16:18 Uhr: Schwankungsintensiv geht es zunächst auch in die erste Handelswoche nach den Oster-Feiertagen.

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Quelle: Bloomberg

Nach ersten Zugewinnen mit einem Tageshoch bei knapp 9.950 Punkten verliert der Dax prompt wieder an Boden und dreht noch im frühen Handel in die Verlustzone.

Bei rund 10.000 Zählern gilt es weiterhin eine psychologisch wie charttechnisch signifikante Widerstandsregion zu knacken. Bereits seit Mitte März versucht das deutsche Börsenbarometer bislang vergeblich, besagte Preisregion auch nachhaltig zu überwinden. Vor allem die jüngsten Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten zeichnen für die Konsolidierungsbewegung zwischen 9.800 und 10.100 Punkten verantwortlich. Vor diesem Hintergrund bremsten der zuletzt publizierte US-Auftragseingang für langlebige Güter sowie die Erdöl-Vorratsdaten eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung aus.

Der monatliche Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter weist dabei einen Rückgang um 2,8 % aus. Der Vormonatswert wurde von +4,9 % auf +4,2 % korrigiert. Auf Zweimonatsperspektive wurde die Prognose also um 0,7 % verfehlt. Als weiterer Belastungsfaktor fungieren wieder nachgebende Ölpreise. So waren die US-Öl-Lagerdaten nicht nur auf ein neuerliches Rekordhoch gestiegen, sondern auch der Zuwachs fiel wesentlich stärker aus als zuvor prognostiziert. In der Folge weitet das sog. schwarze Gold auch heute seinen Verlust nochmals aus. WTI gibt zur Stunde 1,9 Prozent auf 38,64 US-Dollar nach.

Auf der Suche nach frischen Impulsen schauen Anleger auch heute wieder auf die andere Seite des Atlantiks. Dabei richtete sich der Blick, angesichts der ansonsten dünnen Nachrichtenlage, insbesondere auf das US-Verbrauchervertrauen. Letzteres kann überraschend stark zulegen und damit sowohl die Wallstreet, als auch den deutschen Aktienmarkt in Richtung festes Terrain lotsen. Zudem rückt eine Rede von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen vor dem "Economic Club of New York" in den Fokus, die - wie gehabt – auf jeden noch so kleinen Hinweis auf die weitere geldpolitische Marschroute der Federal Reserve abgeklopft werden dürfte.

Zur Stunde kann sich der Dax wieder erholen und notiert bei 9.852 Punkten nahezu unverändert. Der Euro legt dagegen um moderate 0,1 Prozent auf derzeit 1,1204 US-Dollar zu. Mit einem Plus von 0,4 Prozent findet sich Gold derweil bei knapp 1.225 US-Dollar je Feinunze wieder.     

Hier finden Sie eine weitere aktuelle Analyse zum Nasdaq 100.

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