Dax gibt nach – Nach der EZB ist vor der Fed

15.03.2016 - 16:05 Uhr: Nach dem gestrigen Ausflug über die Marke von 10.000 Punkten sortiert sich der Dax am Dienstag knapp oberhalb von 9.900 Zählern ein.

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Quelle: Bloomberg

Dabei sind drei Faktoren anzuführen, die derzeit kaum Spielraum gen Norden zulassen. Neben schwachen Vorgaben aus den USA und Asien ist es ein abermals schwächelnder Ölpreis, der im Handelsverlauf auf dem Kursgeschehen lastet. So weist US-Crude Oil (WTI) momentan einen Abschlag von 2,2 Prozent auf 37,98 US-Dollar aus.

Vor allem aber wirft mit dem morgigen Statement der US-Notenbank ein weiteres geldpolitisches Top-Event seinen Schatten voraus. Während die jüngsten EZB-Lockerungsmaßnahmen maßgeblich für den Sprung über die 10.000-Marke verantwortlich waren, halten die Anleger vor dem zur Wochenmitte anstehenden Fed-Zinsentscheid nebst anschließender Pressekonferenz seitens Janet Yellen ihr Pulver vorerst trocken.

Der allgemeine Konsens lautet vor diesem Hintergrund, dass eine weitere Zinserhöhung zunächst einmal aufgeschoben werden dürfte. Dabei wird angesichts des denkwürdigen, durch die EZB angekündigten Maßnahmenkatalogs auch die Gefahr einer weiteren Greenback-Aufwertung eine Rolle spielen. Entsprechend schwach eröffnet am Nachmittag die Wallstreet. Auch auf der anderen Seite des Atlantiks halten sich die Anleger zurück und drücken Dow, S&P und Nasdaq bereits im frühen Handel in die Verlustzone.

Wer auf Rückenwind aus USA gehofft hatte, sieht sich nun also eines Besseren belehrt. Zur Stunde notiert der deutsche Aktienindex bei 9.910 Punkten 0,8 Prozent leichter. Der Euro präsentiert bei derzeit 1,1088 US-Dollar ein Minus von 0,1 Prozent. Gold verliert aktuell 0,2 Prozent auf 1.232 US-Dollar je Feinunze.

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