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DAX: Schleppender Vormarsch gen Norden

30.07.2015 – 15:30 Uhr: Der deutsche Leitindex kommt nicht so recht vorwärts.

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Quelle: Bloomberg

Wenngleich einige Aktiengesellschaften aus der ersten Börsenliga mit ihren Quartalsberichten überzeugen konnten, überwiegen derzeit erneut Sorgen über den chinesischen Aktienmarkt. Der Shanghai Composite erlitt einen neuerlichen Schwächeanfall. 

Charttechnik

Das Fibonacci-Retracement bei 11.250 Punkten, in Kombination mit der zweiten abwärts gerichteten Fächerlinie bei aktuell 11.230 Zählern, bremst zurzeit den Vormarsch des deutschen Leitindex. Diese Bastion sollte jedoch bezwungen werden. In diesem Fall könnte es in Richtung der ehemaligen Unterstützung bei rund 11.460 Punkten gehen. Ansonsten droht ein weiterer Test der psychologischen Unterstützung bei 11.000 Zählern.

Konjunktur

Der Terminkalender ist heute prall gefüllt. Neben einigen Quartalsberichten deutscher DAX-Konzerne standen unter anderem auch Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Infolge der traditionellen Sommerflaute hat sich die Zahl der Beschäftigungssuchenden in Deutschland leicht um 61 Tsd. auf 2,77 Mio. erhöht. Dennoch liegt dieser Wert auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1991. Ebenfalls erfreulich fielen die jüngsten US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus. In der Vorwoche hatten 267 Tsd. US-Bürger staatliche Unterstützung beantragt. Allgemein wurde mit einem Wert von 270 Tsd. gerechnet. Ein wenig unter den Marktschätzungen lag das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal um 2,3%. Experten hatten einen Anstieg von 2,5% prognostiziert.

Der DAX rutscht im späten Handelsverlauf in die Verlustzone. Der EUR-USD ist unter die psychologische Marke bei 1,1000 USD gefallen. Deutlich abwärts geht es beim Goldpreis.

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