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Dax holt Luft – Parlamentarische Zustimmung zum Hellas-Paket steht noch aus

14.07.2015 - 11:26 Uhr: Der imposanten Erholungsbewegung der letzten Handelstage gilt es ihren Tribut zu zollen.

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Quelle: Bloomberg

Nach der Last-Minute-Einigung zwischen Hellas und seinen Geldgebern hat der Dax zum Wochenauftakt die Gewinnserie ausbauen können und damit alleine seit vergangenen Mittwoch knapp 800 Punkte Plus verbuchen können. Für die finalen Verhandlungen rund um das dritte Hellas-Hilfspaket ist nun aber noch die parlamentarische Zustimmung diverser Euro-Staaten erforderlich. Zudem muss die griechische Legislative - als vertrauensbildende Maßnahme - bis morgen erste Strukturreformen in punkto Renten- und Steuerwesen verabschieden.

In trockenen Tüchern ist das milliardenschwere Rettungsprogramm für den schwer angeschlagenen Mittelmeeranrainer also noch nicht, wurde von den Kapitalmärkten aber schon mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht. Angesichts besagten fulminanten Aufschlages am deutschen Aktienmarkt und den verbleibenden Restrisiken, was den noch benötigtem parlamentarischen Segen betrifft, kommen damit auch erste Gewinnmitnahmen auf Seiten der Investoren nicht überraschend.

Den jüngsten Erleichterungsschub gilt es also erst einmal zu konsolidieren. Als Bremsklotz erweisen sich auch erneut gen Süden tendierende Aktienmärkte im Reich der Mitte. Diese Baustelle dürfte im Fall der Fälle um ein vielfaches größer ausfallen als die griechische, was ihre potenziellen Auswirkungen auf Weltkonjunktur und nachhaltige Börsentendenz angeht. 

Neben der omnipräsenten Griechenland-Saga sowie Gewitterwolken im fernen Osten dürften sich Anleger nun auch wieder vermehrt den zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten zuwenden. In diesem Kontext gilt der Blick hierzulande dem ZEW-Index für Juli und der Industrieproduktion der Eurozone für den Monat Mai. In den Vereinigten Staaten stehen wiederum die Importpreise und Einzelhandelsumsätze jeweils für den Monat Juni sowie die Lagerbestände im Mai im Fokus.  

Bei momentan 11.439 Punkten notiert der deutsche Aktienindex derzeit noch überschaubare 0,4 Prozent schwächer. Der Euro gewinnt dagegen 0,2 Prozent auf 1,1027 US-Dollar. Gold verliert derweil 0,3 Prozent auf momentan 1.154 US-Dollar pro Feinunze.

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