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DAX wehrt sich tapfer

09.07.2015 – 10:30 Uhr: Das griechische Katz-und-Maus-Spiel mit den europäischen Geldgebern hat in den vergangenen Wochen gehörig auf das Gemüt der heimischen Anleger gedrückt. 

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Quelle: Bloomberg

Zudem fungieren erneut fulminante Abschläge in China als Belastungsfaktor. Hoffnungen auf ein neues Hilfspaket für den pleitebedrohten Mittelmeeranrainer haben die jüngste Talfahrt auf dem Frankfurter Börsenparkett allerdings gebremst. Charttechnisch betrachtet war vor allem in den vergangenen Tagen auf einen alt bekannten Trendfolgeindikator Verlass.

Dabei handelt es sich um den steigenden einfachen 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 10.600 Punkten. Zuletzt hat sich die besagte Glättungslinie als zuverlässige Unterstützung herausgestellt. Davon konnte sich der DAX mittlerweile nach oben entfernen. Allerdings ist der deutsche Leitindex noch nicht aus dem Gröbsten heraus.

Die hellenische Schuldentragödie dürfte die Finanzmärkte noch eine Weile beschäftigen. Daher könnte es jederzeit zu einem neuerlichen Test der Durchschnittslinie kommen. Gen Norden liegen einige Steine im Weg. Dazu zählen die exponentielle 200-Tage-Glättungslinie bei momentan 10.868 Zählern, das 50%-Fibonacci-Retracement bei 10.890 Punkten sowie die psychologische Marke bei 11.000 Zählern.

Oberhalb der erwähnten Barrieren hätte der DAX das Schlimmste erst einmal überstanden. Gelingt dann noch der Sprung über das 38,2%-Fibonacci-Level bei 11.250 Punkten sowie die obere Trendkanallinie bei 11.270 Zählern, würde sich die charttechnische Situation deutlich aufhellen. 

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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