DAX: Athen bewegt weiterhin die Märkte

02.06.2015 – 09:45 Uhr: In der laufenden Woche schauen alle Augen nach Athen.

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Quelle: Bloomberg

Am Freitag muss Griechenland 300 Mio. EUR an den Internationalen Währungsfonds IWF zurückzahlen. Ein schwieriges Unterfangen angesichts leerer Staatskassen. Bis Ende Juni werden weitere hohe Beträge fällig. Es drängt sich daher die Frage auf, wie Hellas diese stemmen will. Auf konkrete Reformpläne warten die Europäische Kommission, die EZB sowie der IWF bislang vergebens. Dennoch suchen alle Beteiligten weiterhin nach einer Lösung. Im Berliner Kanzleramt trafen sich gestern Bundeskanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Hollande, der EU-Kommissionspräsident Juncker sowie EZB-Chef Draghi. Ziel der Zusammenkunft war es, eine gemeinsame Haltung in den weiteren Gesprächen mit Athen abzustecken.

Charttechnik

Infolge der griechischen Hängepartie wird seit Tagen beim DAX die Unterstützung bei 11.454/11.467 Punkten umkämpft. Bislang konnten sich weder Bullen noch Bären nachhaltig durchsetzen. Eine charttechnische Entscheidung könnte bereits in Kürze fallen.

Konjunktur

Die jüngsten US-Konjunkturdaten fielen mehrheitlich positiv aus. Im April waren die Bauausgaben sehr stark gestiegen. Des Weiteren hatte sich die Stimmung in der Industrie deutlich verbessert. Allerdings gab es auch eine leichte Enttäuschung in Form eines stagnierenden Konsums jenseits des Atlantiks.

Die Verunsicherung hält auch heute an. Der deutsche Leitindex notiert zur Stunde mit 11.400 Punkten in der Verlustzone. Dagegen zeigt sich der EUR-USD von seiner freundlichen Seite. Der Goldpreis büßt ein wenig an Glanz ein.

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