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DAX: EZB überrascht Anleger

19.05.2015 – 15:30 Uhr: Die Europäische Zentralbank hat den Anlegern ein weiteres Geschenk gemacht. In Anbetracht der schwachen Handelsaktivitäten in den Sommermonaten soll der Ankauf von Staatsanleihen vorgezogen werden.

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Quelle: Bloomberg

Gerade zwischen Juli und September halten sich die Marktteilnehmer an den Finanzmärkten zurück. Mit der Ankündigung der EZB könnte das jährliche Sommerloch vermieden werden. Die Investoren zeigen sich davon erfreut und greifen bei heimischen Aktien kräftig zu.

Charttechnik

Dank der EZB scheint die technische Ampel auf Grün zu springen. Sowohl die obere Trendkanallinie bei aktuell 11.585 Punkten als auch der exponentielle 55-Tage-Durchschnitt bei 11.630 Zählern sowie das Fibonacci-Retracement bei 11.695 Punkten wurden zurückgewonnen. Bei einem Schlusskurs oberhalb der erwähnten Chartmarken würde auf Tagesbasis ein neues Kaufsignal generiert werden.

Saisonales Sommerloch

Das eingangs erwähnte Sommerloch ist auch beim deutschen Leitindex zu beobachten. Statistisch betrachtet sind die Notierungen auf dem Frankfurter Börsenparkett zwischen Ende Juli und dem 30. September im Durchschnitt rückläufig. Der Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember gehört dagegen zu den stärksten Monaten.

Konjunktur

Die jüngsten Turbulenzen an den Aktien- und Anleihemärkten haben sich auch im ZEW-Index bemerkbar gemacht. Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten fielen im Mai pessimistischer aus. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ging um 11,4 Punkte auf 41,9 Zählern zurück. Allgemein wurde mit einem Wert von 49,0 Punkte gerechnet. Positive Signale kamen aus den USA. Sowohl die Wohnungsbaubeginne als auch die Baugenehmigungen legten im April deutlich zu.

Der DAX macht heute den Anlegern hierzulande große Freude und legt zur Stunde um 1,7% auf 11.791 Punkte zu. Dies ist unter anderem dem EUR-USD und dem Bund-Future zu verdanken. Die Gemeinschaftswährung hat den Weg gen Süden eingeschlagen. Die Anleihen befinden sich auf Erholungskurs.

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