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DAX: Euro ärgert Anleger

07.05.2015 – 15:30 Uhr: Manchmal kommt es für die Anleger auf dem Frankfurter Börsenparkett knüppeldick. Heute ist so ein Handelstag. Die Bären haben den Bullen zuerst keine Verschnaufpause gegönnt.

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Quelle: Bloomberg

Zeitweise rutscht der DAX unter die Marke bei 11.200 Punkten. Der Übeltäter ist schnell ausgemacht. Seit einigen Tagen ärgert der EUR-USD die Marktteilnehmer. Aber auch die starken Kursrückgänge am Anleihenmarkt haben für Verunsicherung gesorgt.

Charttechnik

In der heutigen Handelssitzung wird das 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 11.250 Zählern erbittert umkämpft. Hierbei wurde die Wegstrecke von dem Jahrestief Anfang Januar bis zu dem Rekordstand vom 10. April berücksichtigt. Die nächste Unterstützung ist bei aktuell 11.160 Punkten in Form der unteren Trendkanallinie auszumachen.

Konjunktur

Am Freitag stehen die offiziellen monatlichen Beschäftigungszahlen in den Vereinigten Staaten zur Veröffentlichung an. Den allgemeinen Prognosen zufolge werden für den Monat April 213 bis 255 Tsd. neue Arbeitsplätze erwartet. Im Monat zuvor fanden 126 Tsd. US-Bürger einen neuen Job. Die Arbeitslosenquote wird auf 5,4 bis 5,5% geschätzt.

Heute wurden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe publiziert. Zuletzt haben 265 Tsd. US-Amerikaner staatliche Unterstützung beantragt. Damit lag diese Zahl im Rahmen der Markterwartungen.

Dem DAX ist im späten Handel ein wenig überraschend die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Mit 11.407 Punkten weist das Börsenbarometer ein leichtes Plus von rund 0,5% auf, trotz einer schwachen Eröffnung an der Wall Street. Ebenfalls recht volatil zeigt sich der EUR-USD. Die europäische Gemeinschaftswährung kam der Marke bei 1,1400 USD schon recht nahe, schwächelt momentan jedoch ein wenig. Der Goldpreis kommt gar nicht vom Fleck weg und dies trotz eines schwächeren US-Dollars.

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