DAX erleidet einen Schwächeanfall

16.04.2015 – 15:30 Uhr: Sorgen hinsichtlich der Nachhaltigkeit der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank haben den deutschen Leitindex heute in die Knie gezwungen. 

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Quelle: Bloomberg

Dies waren aber nicht die einzigen Belastungsfaktoren. Zusätzlich drückten ein anziehender EUR-USD sowie steigende Ölpreise auf das Gemüt der Marktteilnehmer.

Charttechnik

In der Vorwoche wurde der Ausbruch aus der Seitwärtsphase nach oben gefeiert. Heute ist der DAX wieder in die Preisspanne zurückgekehrt. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Die untere Begrenzungslinie bei 11.861/11.853 Zählern konnte sich seit Mitte März bereits mehrmals bewähren und fungiert auch weiterhin als Verteidigungslinie. Ebenfalls zuverlässig ist die exponentielle 21-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 12.078 Punkten. Auch die exponentielle 38-Tage-Glättungslinie bei aktuell 11.938 Zählern sichert nach unten ab.

Konjunktur

Ein wenig Enttäuschung gab es auf der Konjunkturseite in den USA. Witterungsbedingt fielen die Wohnungsbaubeginne im März überraschend schwach aus. Auch auf dem Arbeitsmarkt gab es eine unangenehme Überraschung. In der Vorwoche wurden deutlich mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beantragt.

Zwar konnte EZB-Chef die eingangs erwähnten Sorgen nicht gänzlich ausräumen, dennoch betonte Mario Draghi, an der lockeren Geldpolitik festzuhalten. Die monatlichen Anleihekäufe von 60 Mrd EUR werden trotz einer konjunkturellen Erholung in der Eurozone bis September 2016 fortgesetzt.

Der heutige Börsentag dürfte nicht im Sinne der Bullen sein. Der DAX verliert heute rund 1,5% auf 12.068 Punkte. Davon können sowohl der EUR-USD als auch der Goldpreis profitieren. 

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