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Dax packt das Pendel aus – Hohe Vola zur Wochenmitte

01.04.2015 - 16:40 Uhr: Der deutsche Leitindex präsentiert sich auch zur Wochenmitte extrem schwankungsintensiv.

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Quelle: Bloomberg

Nach dem gestrigen Hoch von mehr als 12.100 Punkten fällt der Dax im Tief bis auf 11.850 Punkte zurück. Im heutigen frühen Handel werden sogar Kursstände unterhalb von 11.800 Zählern markiert, bevor der Dax noch am Vormittag wieder die Marke von 12.100 Punkten zurückerobern kann. Die Nervosität und damit die Volatilität rund um das, vor allem psychologisch wichtige Preislevel von 12.000 Treffern nimmt zu.

Gleich mehrere Treiber haben das heimische Börsenbarometer auf das derzeitige Niveau katapultiert. Vorneweg ist die ultra-expansive Geldpolitik der weltweit wichtigsten Notenbanken zu nennen. Während aber die Federal Reserve nun den sukzessiven Ausstieg via anstehender erster Leitzinserhöhung seit der Finanzkrise sucht, drückt die EZB per milliardenschwerer monatlicher Anleihekäufe erst so richtig auf das monetäre Gaspedal. Dazu kommen der schwache Euro, ein billiger Ölpreis sowie der zinsbedingte Anlagenotstand, die in derartiger Kombination vor allem den deutschen Blue Chips zugutekommen. Im großen Bild dürfte dies auch so bleiben.

Nichtsdestotrotz ist der Dax charttechnisch kurzfristig überkauft. Angesichts eines Quartalsaufschlages von rund 23 Prozent hat sich der Leitindex mittlerweile auch mehr als 20 Prozent von der gleitenden 200-Tagelinie (MA200) entfernt. Zusehends rücken nun wieder potentielle Belastungsfaktoren in den Vordergrund, die jederzeit als Auslöser für eine zwar temporäre, aber durchaus ausgeprägtere Korrektur fungieren können. Neben einem möglicherweise bevorstehenden Grexit oder Graccident sind hier die geopolitischen Eskalationsrisiken in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie die bereits erwähnte, noch in diesem Jahr anstehende Leitzinserhöhung in den Vereinigten Staaten anzuführen.

Am Nachmittag gibt der Dax seinen Tagesgewinn nahezu gänzlich wieder ab und notiert bei 11.992 Punkten nur noch 0,2 Prozent fester. Der Euro präsentiert bei aktuell 1,0780 US-Dollar ein Plus von 0,4 Prozent. Gold kann dagegen kräftig zulegen und weist bei 1.203 US-Dollar einen Aufschlag von 1,7 Prozent je Feinunze aus.

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