DAX: Athen windet sich weiterhin

19.02.2015 – 10:00 Uhr: Die erst seit wenigen Wochen amtierende Regierung in Athen bleibt auch weiterhin für die Finanzmärkte ein Unsicherheitsfaktor.

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Quelle: Bloomberg

Zudem drückt auch die sehr zerbrechliche Waffenruhe in der Ostukraine derzeit die Stimmung an den europäischen Börsenplätzen. Infolgedessen ziehen die Anleger hierzulande erst einmal die Köpfe ein und halten ihr Pulver trocken.

Post aus Athen

Das Schuldendrama in Griechenland geht weiter. Zum einen zeigt sich die Regierung in Athen kompromissbereit, zum anderen stur gegenüber den von der Europäischen Kommission geforderten Sparmaßnahmen. Nichtsdestotrotz steht das südeuropäische Land unmittelbar vor dem Staatsbankrott. Aus diesem Grund will Alexis Tsipras bei der Eurogruppe eine Verlängerung der finanziellen Hilfen beantragen. Zentrales Thema ist jedoch, inwieweit Griechenland bereit ist, die Auflagen der Geldgeber auch zu akzeptieren. Die Marktteilnehmer warten das andauernde Hin und Her an der Seitenlinie ab.

DAX zeigt sich robust

Freitag der 13. Februar war für die Investoren ein Glückstag. Kurzzeitig gelang der Sprung über die Marke bei 11.000 Zählern. Trotz der genannten Krisen schlägt sich der deutsche Leitindex wacker. Die Marktakteure warten weiterhin auf eine Konsolidierung. Bislang kam es lediglich zu kurzen Rücksetzern. Und diese wurden prompt zum Einstieg genutzt.

Der DAX hat die anfänglichen Kursverluste zum Großteil wieder wettgemacht. Zur Stunde notiert das deutsche Börsenbarometer mit 10.941 Punkten leicht im Minus. Hoffnungen auf eine spätere Zinserhöhung in den USA beflügelten den EUR-USD. Die Notierungen des Währungspaares liegen momentan oberhalb der Marke bei 1,14 USD. Leicht aufwärts geht es auch beim Goldpreis. Allerdings war das Edelmetall kürzlich erneut deutlich unter Druck geraten.

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