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DAX: Gestiegene Nervosität

10.02.2015 – 09:45 Uhr: Nach der jüngsten Rekordjagd hat der deutsche Leitindex eine „gesunde“ Korrekturbewegung eingeleitet.

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Quelle: Bloomberg

Nach einem Kursaufstieg von mehr als 1.600 Indexpunkten ist die derzeitige Verschnaufpause keine allzu große Überraschung. Begründet wird die Konsolidierung mit der politischen Entwicklung in Griechenland und der Krise in der Ostukraine. 

Es handelt es sich zurzeit jedoch nur um eine normale und längst überfällige Korrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends. Ein Rücksetzer (Pull back) bis zur charttechnischen Ausbruchsstelle bei 10.000/10.113 Punkten wäre kein Beinbruch. Zuvor liegen im Tageschart bei 10.608, 10.372 und 10.182 Zählern drei Fibonacci-Unterstützungen.

Auf dem Frankfurter Börsenparkett ist die Nervosität, gemessen am Volatilitätsindex VDAX, zuletzt deutlich gestiegen. Angesichts der eingangs erwähnten Belastungsfaktoren, gepaart mit einer relativ schwachen saisonalen Entwicklung im Februar, könnte die Konsolidierung durchaus noch bis Ende dieses Monats andauern.

Auch in der heutigen Handelssitzung geht es zuerst gen Süden. Der DAX verliert zur Stunde 0,5% auf 10.618 Zähler. Leicht im Minus hält sich der EUR-USD auf. Das Währungspaar war zuletzt erneut unter Druck geraten. Der Goldpreis verzeichnet aktuell ein minimales Plus, notiert mit 1.241 USD je Feinunze jedoch weiterhin unter der charttechnischen Unterstützung bei 1.267/1.276 USD. 

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