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Ausblick 2015: Anleger brauchen viel Geduld

Hektisch war das Börsenjahr 2014 auf alle Fälle. Belastungsfaktoren gab es mehr als genügend. 

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Quelle: Bloomberg

Dennoch konnte der deutsche Leitindex in den zurückliegenden zwölf Monaten ein kleines Plus verzeichnen. Spannend und volatil könnte es auch in diesem Jahr werden, wenngleich es mehr Chancen als Risiken gibt.

Der Krieg in der Ostukraine, die Sanktionen gegen Russland, der Vormarsch der islamistischen Rebellen in Syrien und dem Irak, Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone und die Aussichten auf steigende Zinsen in den USA hatten es den weltweiten Aktienmärkte nicht leicht gemacht. Dennoch konnte der deutsche Leitindex 2014 ein neues Kapital in der Börsengeschichte aufschlagen. Erstmalig seit 1988 notierte der DAX auf Schlusskursbasis im fünfstelligen Kursbereich.

Doch auch zu Beginn des neuen Börsenjahres könnte es recht turbulent zugehen. Vor allem zwei Termine stehen ganz oben auf der Agenda. Zum einen werden am 22. Januar Hinweise auf eine mögliche Lockerung der Geldpolitik seitens der EZB erwartet und zum anderen wählen wenige Tage später, am 25. Januar, die Griechen ein neues Parlament. Ein Sieg der europakritischen Linkspartei Syriza könnte die Stimmung an den Finanzmärkten drücken.

Neben den genannten Belastungsfaktoren gibt es aber auch viele gute Gründe, die in diesem Jahr für Aktien sprechen. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, äußerte sich positiv zu einem künftigen Anfkauf von Staatsanleihen. Diese geldpolitische Maßnahme könnte bereits in Kürze starten und viel Liquidität in die Aktienmärkte pumpen. Anlagealternativen sind hinsichtlich der Niedrigzinsphase zurzeit Mangelware. Zumal einige institutionelle Investoren infolgedessen ihre Aktienquote erhöhen könnten. 

DAX: Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen

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Quelle: IG Handelsplattform

Auch technisch betrachtet liegen die Vorteile momentan bei den Dividendenpapieren. Im ersten Chart ist der deutsche Leitindex abgebildet. Die gewichtete 50-Tage-Durchschnittslinie hat erst kürzlich die ebenfalls gewichtete 200-Tage-Glättungslinie von unten nach oben überwunden. Damit wurde ein neues mittelfristiges Kaufsignal generiert. 

Gold: Intakte Abwärtsbewegung

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Quelle: IG Handelsplattform

Nicht allzu rosig sieht es dagegen beim Goldpreis und EUR-USD aus. In beiden Fällen zeigen sowohl die 50-Tage- als auch die 200-Tage-Durchschnittslinien gen Süden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es beim gelben Edelmetall und der europäischen Gemeinschaftswährung weiter abwärts geht, ist im Augenblick noch recht groß. Allerdings ist das letztgenannte Underlying allmählich reif für eine technische Gegenbewegung.

EUR-USD: Bullen weiterhin auf der Flucht

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Quelle: IG Handelsplattform

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