Dax weiter unter Druck - Konjunkturdaten im Fokus

16.12.2014 - 10:45 Uhr: Auch am Dienstag-Vormittag kennt der Dax nur eine Richtung. Schwache Vorgaben von allen Seiten bescheren dem deutschen Leitindex schon im frühen Handel die nächste Verkaufswelle. 

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Quelle: Bloomberg

In der ersten Handelsstunde notierte der Dax bereits unterhalb der Marke von 9.300 Punkten. Auch aus Jahressicht präsentiert sich das heimische Börsenbarometer nun hinter roten Vorzeichen.

Das Kursgeschehen an den Aktienmärkten wird weiterhin von verschiedenen Fronten aus unter Beschuss genommen. Schwache Konjunkturdaten aus China, eine nicht enden wollende Abwärtsbewegung beim Öl, die Sorge vor einer früher als erwartet stattfindenden US-Leitzinserhöhung sowie der mögliche, politische Machtwechsel in Griechenland schicken die Aktienmärkte in immer neue Untiefen. Aufgrund der jüngsten Abschlagsorgie verdunkelt sich auch das charttechnische Bild zusehends.

Wohin die weitere Reise geht, dürfte eine ganze Palette an, im Wochenverlauf anstehenden, Impulsgebern entscheiden. Vor allem die Fed-Sitzung, die vorgezogene Hellas-Wahl, diverse konjunkturelle Frühindikatoren sowie der dreifache Verfall zum Wochenausklang bergen reichlich Bewegungspotential.

Erste Käufer greifen angesichts des fulminanten Rücksetzers allerdings wieder zu. Nach dem bisherigen Tagestief von 9.220 Punkten wechselt der Dax zur Stunde in die Gewinnzone und weist bei 9.367 Zählern einen Aufschlag von 0,4 Prozent aus. Der Euro gewinnt momentan 0,5 Prozent auf 1,2506 US-Dollar. Gold rückt um 0,7 Prozent auf aktuell 1.201 US-Dollar pro Feinunze vor. WTI-Crude-Oil testet derweil die Marke von 54 US-Dollar und verliert damit 3,3 Prozent.       

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