DAX kurz vor der Jahresendrally?

17.12.2014 – 15:30 Uhr: In der heutigen Börsensitzung konnte der Kursfahrstuhl nach unten aufgehalten werden. 

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Quelle: Bloomberg

In der Vorwoche hatten einige Belastungsfaktoren für Ernüchterung auf dem Frankfurter Börsenparkett gesorgt. 

Das es nicht weiter abwärts ging, war unter anderem der Fibonacci-Unterstützung bei 9.503 Punkten in Kombination mit dem steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 9.489 Zählern zu verdanken. Nun warten die Anleger hierzulande auf den möglichen Start der Jahresendrally. Von Mitte Dezember bis Anfang Januar greifen die Marktteilnehmer in diesem Zeitraum gerne bei deutschen Aktien zu. Vor allem institutionelle Investoren wollen gerade bis Jahresultimo ihre Performance verbessern. 

DAX mit Fibonacci-Retracements

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Quelle: IG Handelsplattform

Auch an der Wall Street scheinen sich die Notierungen zu erholen. Im Gegensatz zum deutschen Pendant fiel die Korrektur bislang noch moderat aus. Von dem markanten Zwischentief von Mitte Oktober bis Anfang Dezember beträgt der Kursabschlag beim S&P 500 momentan rund 33% der genannten Aufwärtsbewegung. Das heimische Börsenbarometer büßte dagegen rund 61% des Aufwärtsimpulses ein. Beim marktbreiten US-Index musste der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bislang ebenfalls nicht ins Geschehen eingreifen. 

S&P 500 mit Fibonacci-Retracements

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Quelle: IG Handelsplattform

Der DAX hält sich zur Stunde mit 9.629 Zählern wieder deutlich in der Gewinnzone auf. Kurz nach der Veröffentlichung des New York Empire Index ging es kurzzeitig abwärts. Die Stimmung in der Industrie des gleichnamigen US-Bundesstaates hatte sich im Dezember überraschend und spürbar eingetrübt. Der EUR-USD weist zur Stunde ein leichtes Minus auf. Dieses fällt beim Goldpreis dagegen deutlicher aus. Das gelbe Edelmetall nähert sich aktuell mit 1.209 USD der Marke bei 1.200 USD.

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