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Dax wehrt sich wacker - Im Bann der Konjunktursorgen

13.10.2014 - 10:53 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt zeigt zum Wochenauftakt Nehmerqualitäten, nachdem der Dax am vergangenen Freitag auf den tiefsten Stand seit Oktober 2013 gefallenen war. 

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Quelle: Bloomberg

Angesichts des jüngsten Kursturzes und einer extrem überverkauften Marktlage scheinen die ersten Anleger wieder attraktive Einstiegsniveaus zu wittern. Die im frühen Handel zu beobachtende Gegenbewegung schiebt das Börsenbarometer momentan in Richtung 8.800er-Marke.

Dabei dürften auch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte als Stütze fungieren. So konnten die chinesischen September-Exporte überraschend deutlich um 15,3 Prozent zulegen. Nichtsdestotrotz stehen die weltweit wichtigsten Aktienmärkte weiterhin im Bann zunehmender, globaler Konjunktursorgen. Dies gilt im Besonderen für die Europäische Währungsunion, wo selbst das Zugpferd Deutschland zuletzt enttäuschende Wirtschaftsdaten präsentieren musste - von Frankreich und Italien mal ganz zu schweigen.

Neben geopolitischen Risiken in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie ersten Ebola-Fällen in den Vereinigten Staaten und Europa stellen auch die Furcht vor einer früher als gedacht anstehenden US-Leitzinserhöhung beachtliche Belastungskriterien dar. Summa summarum ist die laufende Korrektur den zuvor genannten Faktoren zu zuschreiben. Nun bleibt abzuwarten, wieviel davon bereits eingepreist ist.

Die derzeitige Erholungsbewegung hätte aus charttechnischer Sicht Potential bis zur Widerstandsregion im Bereich von 8.900 Zähler. Sollte der Dax dagegen wieder gen Süden abdrehen, findet sich die nächstgelegene, technisch signifikante Support-Zone im Bereich von 8.500 Treffern. Bei aktuell 8.811 Punkten notiert der Dax 0,3 Prozent fester. Der Euro kann ebenfalls zulegen und zeigt bei derzeit 1,2676 US-Dollar ein Plus von 0,4 Prozent. Gold gewinnt indessen 0,5 Prozent auf 1.230 US-Dollar pro Unze.

 

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