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Dax down under - IWF-Prognose als Klotz am Bein

08.10.2014 - 11:40 Uhr: Schwache Vorgaben von den internationalen Börsen setzten den deutschen Aktienmarkt weiterhin unter Druck. 

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Quelle: Bloomberg

Bereits am Vortag sah sich der Dax mit massiven Kursverlusten konfrontiert. Dabei fungierte vor allem der Internationale Währungsfonds (IWF) als maßgeblicher Belastungsfaktor. So senkte der IWF seine Prognose für das weltweite Wachstum 2014 das dritte Mal in Folge auf nunmehr  3,3 von zuvor 3,4 Prozent. Für Deutschland wurde das Plus von 1,9 auf 1,4 Prozent korrigiert. Zu veröffentlichende Konjunkturdaten sind zur Wochenmitte dagegen spärlich gesät. Erst am Abend wird es wieder interessant, wenn mit den Quartalszahlen von Alcoa die US-amerikanische Berichtssaison eröffnet wird. Zudem rücken die Sitzungsprotokolle der US-Notenbank Fed in den Fokus.

Aus Sicht der technischen Analyse steckt der heimische Leitindex nun in der Bredouille. Zur Stunde kämpfen Bullen und Bären um die horizontale Unterstützung bei 9.027/9.070 Punkten. Im Falle weiterer Abgaben muss sich dann die Supportzone im Bereich von 8.900 Punkten bewähren. Genannte Preisregion repräsentiert die Unterseite der seit Anfang des Jahres zu beobachtenden, übergeordneten Seitwärtsphase. Sollte diese charttechnische Bastion ebenfalls fallen, bestünde nochmaliges Abwärtspotential bis 8.500 Zähler. Auf der anderen Seite scheint der mittlerweile arg überverkaufte Dax reif für eine technische Gegenbewegung. In diesem Szenario bestünde Erholungspotential bis zur Widerstandszone im Bereich von 9.345/9.425 Treffern.

Bei momentan 9.020 Punkten notiert der Dax 0,7 Prozent leichter. Nach ebenfalls herben Verlusten versucht sich Gold derzeit an einem Rebound und rückt zur Stunde um 0,8 Prozent auf 1.219 US-Dollar pro Unze vor. Der Euro gewinnt derweil 0,1 Prozent auf 1,2674 US-Dollar.

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