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Draghi senkt den Leitzins – Euro geht in die Knie

04.09.2014 - 15:45 Uhr: Bereits im frühen Handel machten Gerüchte die Runde, dass EZB- Chef Mario Draghi  wohl dazu tendiere Asset Backed Securites in Millionenhöhe zu kaufen. Die Spekulationen rissen zunächst nicht ab, so dass der deutsche Leitindex bereits zum Mittag leichte Gewinne verzeichnen konnte. Um 13:45 Uhr folgte dann die große Draghi-Show.

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Quelle: Bloomberg

Neben der Bestätigung seitens der EZB Unternehmenskredite zu kaufen, ließ Mario Draghi die Katze aus dem Sack und verkündete, dass der bereits auf Rekordtiefstand notierende Leitzins auf 0,05 Prozent gesenkt wird.

Die Anleger im Dax kommentierten dies mit massiven Zukäufen, so dass der deutsche Leitindex zwischenzeitlich ein Tageshoch von 9.718 Punkten markieren konnte.

Die europäische Gemeinschaftswährung wird durch die Senkung des Leitzins folglich abgewertet und muss zur Stunde einen Abschlag von 1,0 Prozent verbuchen und notiert aktuell bei 1,3020 US-Dollar. Diese Herabstufung des Euros durch die Europäische Zentralbank erzeugt enormen Druck auf die Schweizer Nationalbank. Die im Jahr 2011 beschlossene Euro-Untergrenze von 1,20 SFR könnte nun in Gefahr geraten, was die SNB dazu veranlassen könnte massive Euros am Devisenmarkt zu kaufen.

Die US-Börsen sind nach der Überraschung vom Nachmittag fester in den Handel gestartet. Der Dow Jones Index notiert derzeit knapp oberhalb der 17.100 Punkte-Marke. Der S&P 500 kann die Notierung  von 2.000 Zählern ebenfalls behaupten. Nachdem die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf Wochenbasis in den USA auf 302.000 gestiegen ist, warten die Investoren in den Vereinigten Staaten auf den morgigen Freitag, an dem um 14:30 Uhr die US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für den Monat August bekannt gegeben werden.

 

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