DAX: Angst vor Eskalation

18.07.2014 – 15:00 Uhr: Die Angst vor einer Ausuferung der Gewalt in der Ostukraine zwingt auch in der heutigen Handelssitzung den deutschen Leitindex in die Knie. 

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Quelle: Bloomberg

Die geopolitischen Konflikte haben die weltweiten Finanzmärkte fest im Würgegriff. Die allgemeine Verunsicherung, gemessen am Volatilitätsindex VDAX, ist derzeit recht groß. In der Spitze ging es auf dem Frankfurter Börsenparkett erneut in Richtung des steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitts bei aktuell 9.660 Punkten sowie der waagerechten Unterstützung bei 9.631/9.647 Zählern. Die Lage bleibt weiterhin angespannt.

Für heute wird das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan erwartet. Allgemein wird mit einem Indexstand von 83,5 bis 87,0 Punkte gerechnet nach 82,5 im Vormonat. Allerdings dürften diese Konjunkturdaten angesichts der geopolitischen Konflikte eher in den Hintergrund rücken. Ebenfalls auf der heutigen Agenda steht der Quartalsbericht des Schwergewichts General Electric.

Zur Stunde geht es beim DAX um 0,6% auf 9.688 Punkten abwärts. Ein wenig Rückendeckung gibt es von der Wall Street. Dow Jones Industrial & Co. beginnen den letzten Handelstag dieser Woche mit Kurssteigerungen. Der Goldpreis kann nicht von der Angst vor einer möglichen Eskalation in dem osteuropäischen Land profitieren und gibt auf hohem Niveau um 0,7% auf 1.309 USD je Feinunze nach. Stabil zeigt sich dagegen der EUR-USD. Allerdings tobt zurzeit der Kampf um das Fibonacci-Niveau bei 1,3528 USD.

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