40 Jahre Erfahrung
185.800 Kunden weltweit
15.000 handelbare Märkte

DAX: Weitere Zinssenkung erwartet

19.05.2014 – 15:15 Uhr: Ein guter Start in die neue Handelswoche sieht anders aus. Von Anfang an ging es in der heutigen Börsensitzung abwärts.

Mitverantwortlich für die fallenden Notierungen war die angekündigte Kapitalerhöhung des DAX-Schwergewichts Deutsche Bank. Zudem hat das Management des Bankinstituts die Ziele für das Jahr 2015 zurückgenommen. In den ersten Handelsstunden sackte der deutsche Leitindex bis in den Preisbereich bei 9.531 Punkten ab. Doch seit dem Mittag erholen sich die heimischen Standard-Werte wieder von ihren Tagestiefs.

Die Ende Januar markierten Jahreshochs bei 9.792/9.795 Punkten stehen im Augenblick einem weiteren Vormarsch noch im Weg. Ukraine-Krise Hin oder Her, die Aussichten auf weiter steigende Notierungen sind gar nicht mal so schlecht. Unterstützung könnten die Bullen von der Europäischen Zentralbank EZB erhalten. Anfang Juni treffen sich die obersten Währungshüter der Eurozone und beraten über eine mögliche Zinssenkung. Zudem werden Überlegungen hinsichtlich eines negativen Einlagezinses für Banken laut. Der Leitzins könnte am 5. Juni von derzeit 0,25% auf ein Rekordtief von 0,15% reduziert werden. Mit einem negativen Einlagezins soll die Kreditvergabe der europäischen Finanzinstitute angekurbelt werden.

Momentan sieht es danach aus, als würde sich die Börsenweisheit „Sell in May and go away“ in diesem Jahr bewahrheiten. In den vergangenen Jahrzehnten hatte der DAX ab dem 21. Mai im Durchschnitt bis Juli deutlich zugelegt. Unter dem Strich würde es erst oberhalb der genannten Jahreshochs bei 9.792/9.795 Punkten weiter aufwärts gehen. Nächstes Ziel wäre dann erstmal die psychologisch wichtige Marke bei 10.000 Zählern.

Das deutliche Kursminus ist in der heutigen Mittagssonne weitgehend dahin geschmolzen. Der DAX liegt zur Stunde mit 9.611 Punkten um 0,3% unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Bullen und Bären streiten sich beim EUR-USD weiterhin um die charttechnische Unterstützung bei 1,03705 USD. Zulegen kann der Goldpreis. Das Edelmetall gewinnt 0,8% auf 1.303 USD an Wert.

Trading Update

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Einführung: Hebel

    Erfahren Sie, wie Sie den Hebel beim CFD Handel nutzen können, um mit einer kleinen Margin ein großes Volumen am Finanzmarkt zu bewegen. Ein Hebel kann Ihre Gewinne aber auch Ihre Verluste erheblich vergrößern.

  • Direct Market Access

    In diesem Abschnitt stellen wir unsere Online-Handelsplattform 'PureDeal' vor. Anhand von Praxis-Beispielen wird veranschaulicht, wie einfach und schnell eine breite Auswahl an Märkten via CFD gehandelt werden kann. Neben den unterschiedlichsten Facetten des CFD Tradings kommen der direkte Marktzugang sowie die unterschiedlichen Orderarten zur Sprache und wie genau der Handel mit Hebel funktioniert.

  • Rohstoffe erklärt

    Da sie ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Produkts sind sind Rohstoffe unverzichtbar für die moderne Wirtschaft. Erfahren Sie mehr darüber, wie diese volatilen, jedoch unschätzbar wertvollen natürlichen Ressourcen in die große Welt des Handels einzuordnen sind.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.