Dax klettert über 9.550 Punkte – Hoffen auf geldpolitische Lockerung seitens EZB

28.03.2014 - 16:22 Uhr: Schwache Inflationszahlen aus dem Euroraum schüren zum Wochenausklang die Hoffnung auf ein monetäres Eingreifen seitens der EZB.

Die am Vormittag publizierten Verbraucherpreisdaten aus Europa indizieren für Deutschland die geringste Teuerungsrate seit 2010 und für Spanien sogar ein Abrutschen in die Deflation. Nicht wenige hoffen nun auf ein Einschreiten der Europäischen Zentralbank, zumal der nach wie vor auf hohem Niveau notierende Euro zusehends die Exporte der Europäischen Währungsunion belastet. Darüber hinaus verläuft die Kreditvergabe in der alten Welt immer noch stockend.

Somit gäbe es also genug Argumente für EZB-Chef Mario Draghi, die Geldschleusen weiter zu öffnen. Billiges Geld wiederum ist einer der maßgeblichen Kurstreiber der übergeordneten Hausse an den Aktienmärkten und dürfte auch in diesem Fall wieder seinen Weg in die rendite-trächtigsten Anlagehäfen suchen. Diese Aussicht lässt Anleger am Freitag zugreifen und treibt den deutschen Leitindex auf momentan 9.550 Zähler. Zudem stützen die zumindest halbwegs stabile Lage in der Ukraine sowie Äußerungen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang, wonach letzterer nochmals bekräftigte, die schwächelnde Konjunktur im Reich der Mitte durch eine Erhöhung der Staatsausgaben stützen zu wollen.

Aus charttechnischer Sicht findet sich der Dax nun auf einem durchaus respektablen Fundament wieder. Die zurückeroberte Trendlinie bei 9.425/9.426 Punkten fungiert als erste Unterstützung. Zusätzlich Rückendeckung gibt es von der steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnittslinie, die momentan bei 9.289 Punkten verläuft. Am späten Nachmittag kann der Dax 1,3 Prozent auf  derzeit 9.575 Punkte zulegen. Der Euro präsentiert sich bei 1,3750 US-Dollar indes kaum verändert. Gold verteuert sich um leichte 0,2 Prozent auf aktuell 1.294 US-Dollar pro Unze.

 

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