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Dax gibt nach – Positive Konjunkturdaten versus Krim-Krise

05.03.2014 - 17:23 Uhr: Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in der Ukraine lastet nach wie vor auf dem deutschen Aktienmarkt.

Durchweg positive Konjunkturzahlen sichern nach unten ab. Um dem hiesigen Leitindex einen nachhaltigen Aufwärtsschub zu verleihen reicht dies aber nicht aus. Zu schwer sind die Geschütze, die Ost und West im Zusammenhang mit der Krim-Krise auffahren.

Trotz zuletzt mäßigender Äußerungen seitens Kreml-Chef Putin in punkto Kriegsgefahr ändert dies nichts daran, dass die Ukraine und der Westen vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Die ukrainische Halbinsel ist de facto unter russischer Kontrolle. Wechselseitig überbieten sich die westlichen Industrienationen auf der einen, sowie Russland auf der anderen Seite mit Drohgebärden per potentieller Wirtschaftssanktionen. In der Ukraine selbst genügt wiederum nur ein Funke, um die Lage militärisch eskalieren zu lassen. Somit hängen Wohl und Wehe der internationalen Kapitalmärkte weiterhin am ukrainischen Faden. 

Zumindest die heutigen Konjunkturdaten können sich sehen lassen. So sind die Einkaufsmanager im Europäischen Währungsraum für Februar samt und sonders besser als erwartet ausgefallen. Im selben Zeitraum legt der Einzelhandelsumsatz der Eurozone überraschend stark gegenüber dem Vormonat zu. Auch die auf der anderen Seite des Atlantiks veröffentlichten Zahlen können positiv überraschen. Letzteres gilt sowohl für die vom privaten Arbeitsmarktdienstleister ADP für Februar gemeldeten US-Job-Daten, als auch für den ISM-Dienstleistungsindex.

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.553 Punkten 0,4 Prozent leichter. Der Euro liegt kaum verändert bei 1,3736 US-Dollar. Die Krisenwährung Gold kann dagegen 0,4 Prozent auf 1.339 US-Dollar pro Unze zulegen.

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