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Dax im Abwärtssog – Korrektur weitet sich aus

31.01.2014 - 16:44 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt dürfte sich hinter tiefroten Vorzeichen in das Wochenende verabschieden.

Während die Abwärtsbewegung noch am Vortag an Kraft zu verlieren schien, nimmt sie am letzten Handelstag der laufenden Kalenderwoche wieder Fahrt auf. Anleger gehen auf derzeit auf Nummer sicher und machen Kasse. Ein Ende der aktuell laufenden Korrektur ist bis dato nicht in Sicht.

Dabei schlagen vor allem die auf Grund massiver Kapitalabflüsse angeschlagenen Schwellenländer auf die Stimmung der Marktteilnehmer. Die Nervosität unter den Investoren steigt spürbar an. Während Eurostoxx und Dax neue Jahrestiefs markieren, erklimmen die Volatilitätsindizes VStoxx und VDax die höchsten Zählerstände seit rund 7 Monaten.

Bereits im frühen Handel sorgten wesentlich schwächer als erwartet ausgefallene, deutsche Einzelhandelsumsätze für entsprechenden Druck auf das Kursgeschehen. So sind die Umsätze des heimischen Einzelhandels im Dezember um 2,5 Prozent gegenüber November zurückgegangen, was auf ein extrem schwaches Weihnachtsgeschäft schließen lässt.

Die am späten Vormittag veröffentlichten Inflationsdaten für Januar indizieren wiederum eine geringere Teuerungsrate im Euroraum als zuvor prognostiziert. Auf Grund steigender Deflationssorgen dürfte sich der Fokus nun umso mehr auf die Europäische Zentralbank richten, die am kommenden Donnerstag über die weitere geldpolitischen Marschroute befindet.  Derweil verbleibt die Arbeitslosenquote (Dezember)  innerhalb Eurozone auf einem weiterhin hohem Niveau von 12,0 Prozent.

Am Nachmittag rückten schließlich Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten in den Blickpunkt. Hier standen vor allem der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Währen der erstgenannte Index im Januar überraschend stark auf 59,6 Zähler kletterte, präsentiert sich das zuletzt genannte Verbraucherstimmungsbarometer im selben Monat unverändert bei 81,1 Treffer. 

Vom Tagestief bei 9.168 Punkten kann sich Dax zwar ein wenig erholen, mit einem Kursniveau von derzeit 9.222 Zählern liegt der hiesige Leitindex jedoch weiterhin 1,6 Prozent im tiefroten Bereich. Gold kann sich nach dem gestrigen Rücksetzer wieder leicht erholen und weist bei 1.246 US-Dollar ein Plus von 0,2 Prozent aus. Derweil gehen die Schwellenländerbedingten Währungsturbulenzen auch am Euro nicht spurlos vorüber. Die europäische Einheitswährung gibt zur Stunde 0,5 Prozent auf 1,3492 US-Dollar nach.

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