Dax mit schwachem Wochenauftakt – Feiertag an der Wallstreet

20.01.2014 – 17:18 Uhr: Neben negativen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien sorgten am Vormittag vor allem schwache Konjunkurdaten aus dem Reich der Mitte für rote Vorzeichen am deutschen Aktienmarkt.

So verlangsamt sich das wirtschaftliche Wachstum Chinas von 7,8 Prozent im dritten Quartal auf 7,7 Prozent. Zudem fielen die neuesten Zahlen zum Einzelhandel und zur Industrieproduktion Chinas durchwachsen aus. Chinesische Konjunkturdaten sind für Kapitalmarktakteure von besonderm Interesse, da die Entwicklung der weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft signifikanten Einfluss auf die globale Weltkonjunktur besitzt.

Als weiterer Belastungsfaktor fungieren zudem schwächer als erwartet ausgefallene Quartalsdaten der Deutsche Bank. Der heimische Bankenprimus konnte zwar insgesamt seinen Überschuss für das vergangene Gesamtjahr steigern, dreht aber im letzten Quartal wieder fulminant in die Verlustzone. Entsprechend trübe fiel dann auch der Ausblick für das laufende Kalenderjahr aus.

Der negative Newsflow drückte den Dax im frühen Handel auf ein Tagestief von bis dato 9.672 Punkten. Zwar kann das deutsche Börsenbarometer seine Verluste wieder eingrenzen, für den Wechsel auf festes Terrain reicht es im Tagesverlauf aber nicht mehr. Auch vor dem Hintergrund fehlender Impulse von der Wallstreet, die am Montag ihre Pforten wegen eines Feiertages (Martin Luther King Day) geschlossen hielt, pendelt der Dax knapp oberhalb von 9.700 Zählern seitwärts.

Zur Stunde notiert der Leitindex bei 9.711 Punkten 0,3 Prozent leichter. Der Euro gewinnt 0,2 Prozent auf 1,3566 US-Dollar. Gold gibt 0,3 Prozent auf derzeit 1.256 US-Dollar pro Unze nach.

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