Dax auf dem Sprung – Europäische Konjunkturdaten schieben an

16.12.13 - 16:06 Uhr: Trotz schwacher Vorgaben aus Fernost klettert der Dax zum Wochenauftakt auf über 9.180 Punkte und kann sich damit von den jüngsten Korrektur-Tiefs unterhalb von 9.000 Zählern deutlich absetzen. 

Dabei erweisen sich vor allem positiv aufgenommene Wirtschaftsdaten aus der Eurozone als maßgebliche Stütze. Während sich die deutschen Einkaufsmanager-Indizes für den Dienstleistungs- (54,0) und Industriesektor (54,2) im Dezember deutlich oberhalb der Wachstum indizierenden Schwelle von 50 Punkten etablieren können, kann Italien in punkto Handelsbilanz wesentlich stärker zulegen als erwartet.

Zusehends größere Sorge bereitet dagegen Frankreich. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone fällt bei den zuvor genannten Einkaufsmanagerindizes, statt des prognostizierten Anstiegs, erneut zurück und sieht sich auch weiterhin mit einem mehr als stotternden Konjunkturmotor konfrontiert. Vor diesem Hintergrund sah sich zuletzt bereits EZB-Chef Mario Draghi aufgerufen den mahnenden Zeigefinger zu heben und auf den großen Reformbedarf der ‚Grande Nation‘ hinzuweisen. Für Anleger heißt dies wiederum, dass auch die in Frankfurt ansässigen Notenbanker der Politik des billigen Geldes treu bleiben sollten, da die Franzosen ein ganz wesentliches wirtschaftliches Standbein des europäischen Währungsraumes repräsentieren.   

Zur Stunde notiert der deutsche Aktienindex bei 9.176 Punkten 1,9 Prozent fester. Preisniveaus rund um 9.000 Zähler haben nicht wenige Marktteilnehmer dazu bewogen, sich noch einmal mit Unternehmensbeteiligungen einzudecken, um an der erhofften Jahresendrally partizipieren zu können. In diesem Kontext dürfte nicht zuletzt die US-Notenbank den Ausschlag geben, wenn diese zur Wochenmitte ihre künftige Marschroute in Sachen Geldpolitik (Tapering-Beginn) kommuniziert. Selbiges gilt auch für Gold, das momentan 0,3 Prozent auf 1.235 US-Dollar nachgibt. Derweil profitiert auch der Euro von den mehrheitlich positiven Konjunkturdaten aus dem Euroraum und kann aktuell um 0,2 Prozent auf 1,3763 US-Dollar zulegen.

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