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Dax dreht in die Verlustzone – Schwächelnde Wallstreet und Tapering-Sorge belasten

11.12.2013 - 17:00 Uhr: Nach den Verlusten vom Vortag findet der zur Wochenmitte gestartete Erholungsversuch am heimische Aktienmarkt bereits am Nachmittag ein jähes Ende.

Dabei erweist sich vor allem die leichter in den Handel gestartete Wallstreet als Belastungsfaktor. Zuvor konnte der Dax, trotz schwacher Vorgaben aus Asien, einiges an verlorenem Terrain gutmachen und notierte in der Spitze bei 9.153 Punkten. Den Takt geben aber wie so oft die US-Börsen vor. Letztere notieren bereits im frühen Handel hinter roten Vorzeichen und drücken die erste deutsche Börsenliga derzeit wieder unter die Marke von 9.100 Zählern.

Weiterhin bleibt die Sorge vor dem Zurückfahren der ultra-expansiven Geldpolitik der US-Notenbank, dem sog. Tapering, das beherrschende Thema an den Kapitalmärkten. Dabei stellt sich nicht die Frage „ob, sondern „wann“ die Federal Reserve die aktuell noch im monatlichen Volumen von rund 85 Mrd. US-Dollar getätigten Anleihekäufe reduziert. Diese Geldschwemme gilt als maßgeblicher Rally-Treiber an den Aktienmärkten. Den Exit hat die Fed eng an die Genesung von Konjunktur und Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten gekoppelt. Die jüngsten Daten aus dieser Richtung ließen zuletzt auf eine positive Entwicklung schließen.

Zudem haben sich Republikaner und Demokraten auf einen Haushalt einigen können, der allerdings noch vom US-Kongress verabschiedet werden muss. Damit wäre ein neuerlicher Verwaltungsstillstand (government shutdown) abgewendet. Auch aus dieser Richtung dürften den amerikanischen Notenbankern dann die Argumente pro weiterer Bedienung der Notenpresse fehlen. Auf der anderen Seite ist kaum vorstellbar, dass Ben Bernanke so kurz vor Weihnachten derart auf die Marktstimmung einprügeln wird, auch wenn die Marktakteure nun mehr als genug Zeit hatten um sich auf die geldpolitische Wende vorzubereiten.

Angesichts hoher Kursniveaus an den Aktienmärkten und der in der kommende Woche anstehenden Zinsentscheidung der Fed präferieren Anleger momentan jedenfalls die Defensive, sprich halten sich mit neuen Engagements zurück und/oder nehmen Gewinne mit. Nach der zuletzt arg überkauften Marktlage befindet sich der Dax damit weiter inmitten einer Konsolidierungsphase. Zur Stunde notiert der deutsche Aktienindex bei 9.098 Punkten 0,2 Prozent schwächer. Gold verliert, nach dem Rebound der ersten Wochenhälfte, momentan 0,4 Prozent auf 1.257 US-Dollar. Der Euro präsentiert bei derzeit 1,3787 US-Dollar ein Plus von 0,2 Prozent.

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