S&P 500: Nicht vor und nicht zurück

18.11.2015 – 13:30 Uhr: Die Wiederaufnahme der mittelfristigen Aufwärtsbewegung bleibt weiterhin in weiter Ferne.

US STOCKS
Quelle: Bloomberg

Nach oben wird der marktbreite S&P 500 durch eine betonharte Widerstandsbarriere ausgebremst. So recht gen Süden geht es aber auch nicht. Hierbei spielt eine psychologische Unterstützung eine wesentliche Rolle.

Um diese „runde“ Zahl bei 2.000 Punkten geht es zurzeit. Seit Juni 2014 fungiert diese Preisregion als Widerstand bzw. Unterstützung. Im Augenblick wird die genannte Chartmarke erneut von den Bären belagert. Darunter müsste mit einem Test der Unterseite der Schiebezone bei 1.807/1.819 Zählern gerechnet werden.

Nach dem signifikanten Bruch der mittelfristigen Aufwärtstrendkanallinie nach unten im Sommer dieses Jahres hält sich der S&P 500 seitdem in einer Seitwärtsphase auf. Damit der besagte US-Index wieder zur Normalität zurückkehren kann, bedarf es eines beherzten Sprungs über die Oberseite der Preisspanne bei 2.120/2.137 Punkten.

Mit Rückendeckung von der gewichteten 40-Wochen-Durchschnittslinie ist zurzeit nicht mit zu rechnen. Die Glättungslinie hatte in jüngster Vergangenheit den S&P 500 immer gen Norden gezogen. Diese Anziehungskraft hat jedoch zuletzt spürbar nachgelassen. Der alt bekannte Trendfolgeindikator stagniert momentan und bestätigt die derzeitige Trendlosigkeit des S&P 500.

S&P 500 auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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