S&P 500: Neidische Blicke nach Europa

30.01.2015 – 11:15 Uhr: Die europäischen Aktienmärkte befinden sich dank Mario Draghi seit kurzem im Aufwind. Zeitgleich neigen die US-Indizes seitdem zur Schwäche. Charttechnisch betrachtet ist der S&P 500 kurzfristig angeschlagen.

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Quelle: Bloomberg

Am 22. Januar hatte die EZB den Ankauf von Staatsanleihen bekanntgegeben. Seitdem weist der genannte marktbreite US-Index gegenüber dem DAX eine relative Schwäche auf. Der S&P 500 hat nach den Höchstständen von Ende Dezember den Rückzug angetreten. Bullen und Bären streiten sich im Augenblick um zwei Unterstützungen. Sowohl die waagerechte Trendlinie bei 2.023/2.022 Punkten als auch der steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei 2.006 Zählern stehen nun unter Druck, können dem Abgabedruck jedoch bislang standhalten. Eine weitere zuverlässige Unterstützung liegt im Wochenchart derzeit bei 1.980 Punkten in Form der mittelfristigen Aufwärtstrendkanallinie.

Die letzten drei Wochenkerzen zeigen, dass die erwähnten Unterstützungen derzeit hart umkämpft sind. Die Trendfolgeindikatoren auf mittelfristiger Basis signalisieren einen Sieg der Bullen. Dies setzt jedoch voraus, dass sich der S&P 500 nachhaltig von dem Preisniveau bei 2.006/2.023 Punkten nach oben entfernt. Ziel wären dann die Rekordhochs bei 2.093/2.094 Zählern von Ende Dezember des vergangenen Jahres. Erst oberhalb dieser Verlaufshochs würde die technische Ampel wieder auf Grün springen.

S&P 500 auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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