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DAX: Reif für eine Gegenwehr

20.08.2015 – 11:15 Uhr: Die vergangenen Handelstage waren aus rein charttechnischer Sicht für den deutschen Leitindex ein Desaster.

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Quelle: Bloomberg

Wichtige Unterstützungen wurden förmlich überrannt. Stabilisierungsversuche scheiterten bereits im Ansatz. Nach der Kurslawine besteht nun jedoch die Chance auf eine technische Erholung.

Der DAX ist auf Tagesbasis überverkauft, was nach der jüngsten Talfahrt keine allzu große Überraschung sein dürfte. Zurzeit notiert das heimische Börsenbarometer unterhalb des unteren Bollinger Bandes. Der Relative Stärke-Index (RSI) mit den Einstellungen 21 Handelstage und den Parametern 40 und 60 sowie der Stochastic schlagen in die gleiche Kerbe und signalisieren eine Übertreibung gen Süden. Allerdings kann es noch eine Weile bis zu einer Gegenbewegung dauern. Mögliches Ziel wäre dann der Kursbereich bei 11.000 Zählern.

Nach dem Rutsch unter die 200-Tage-Durchschnittslinie sowie des 50,0%-Fibonacci-Retracements bei 10.890 Punkten nähert sich der DAX nun dem 61,8%-Level bei 10.532 Zählern. Bei Notierungen darunter könnte sich der Abgabedruck noch einmal verstärken.

DAX auf Tagesbasis

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IG Handelsplattform

Das genannte Fibonacci-Niveau bei 10.532 Punkten ist nicht die einzige Verteidigungslinie, die momentan unter Beschuss steht. Hierbei werfen wir einen Blick auf den Langfristchart auf Monatsbasis, dem so genannten Big Picture. Auf dieser Zeitebene nähert sich der DAX gefährlich der aus dem Jahr 2011 stammenden Aufwärtstrendlinie bei aktuell 10.470 Zählern. Darunter müsste dann mit einem Test der psychologischen Unterstützung bei 10.000 Punkten gerechnet werden.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine „runde“ Zahl, sondern auch gleichzeitig um die Oberseite des aufsteigenden Dreiecks, welches im Januar dieses Jahres nach oben verlassen wurde.

DAX auf Monatsbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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