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DAX im hellenischen Würgegriff

15.06.2015 – 10:00 Uhr: Die andauernde Zitterpartie im griechischen Schuldendrama hält den deutschen Leitindex weiterhin in ihrem Bann.

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Quelle: Bloomberg

Der jüngste Verhandlungsabbruch am Sonntag sorgt für einen neuerlichen Test der psychologischen Unterstützung bei 11.000 Punkten.

Die Verteidigung der „runden“ Zahl wäre für die weitere Entwicklung des DAX wichtig. Verstärkung erhalten die Bullen durch den steigenden exponentiellen 200-Tage-Durchschnitt bei 10.968 Zählern. Die in den Medien weitaus mehr beachtete einfache 200-Tage-Glättungslinie liegt auf Tagesbasis bei aktuell 10.493 Punkten. Eine weitere und bereits Anfang Juni getestete Unterstützung ist das 50%-Fibonacci-Retracement bei 10.894 Zählern.

Solange es nicht zu einer baldigen Einigung zwischen der ehemaligen Troika (EU, EZB und IWF) und Hellas kommt, dürfte die Nervosität bis Ende dieses Monats anhalten. Das derzeitige Hilfspaket läuft am 30. Juni aus. Bis zu diesem Termin könnten sich die Marktteilnehmer zurückhalten. In Anbetracht des derzeitigen Chartbildes keine allzu große Überraschung. Seit den Höchstständen im April dieses Jahres befindet sich das heimische Börsenbarometer in einem Abwärtstrendkanal. Oberhalb dieser Barriere bei momentan 11.580 Zählern würde sich die Lage wieder aufhellen. Zuvor sind auf dieser Zeitebene das 38,2%-Retracement bei 11.250 Punkten, die waagerechte Trendlinie bei 11.454/11.467 Zählern sowie die fallende exponentielle 55-Tage-Glättungslinie als weitere Widerstände auszumachen, die es zu überwinden gilt.

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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