DAX zieht den Kopf ein

01.06.2015 – 11:15 Uhr: In Anbetracht der möglichen Zahlungsunfähigkeit Griechenlands nehmen die Marktteilnehmer hierzulande an der Seitenlinie Platz. Charttechnisch bleibt die Lage auf dem Frankfurter Börsenparkett angespannt.

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Quelle: Bloomberg

Am letzten Handelstag der Vorwoche und des Wonnemonats Mai rutschte der DAX unter die waagerechte Trendlinie bei 11.454/11.467 Punkten. Ein signifikanter Bruch der genannten Unterstützung blieb bislang aber aus. Um diese Chartmarke streiten sich nun Bullen und Bären.

Bei einem Schlusskurs unterhalb der erwähnten Unterstützung müsste mit einem neuerlichen Test des Fibonacci-Retracements (38,2%) bei 11.250 Zählern gerechnet werden. Kommt es zwischen Athen und den Geldgebern nicht zu einer baldigen Einigung, könnte es in Richtung der psychologischen Marke bei 11.000 Punkten gehen. Dieser Bereich wird durch den steigenden exponentiellen 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 10.939 Zählern verstärkt.

EU-Kommissar Günther Oettinger hält eine Einigung zwischen der griechischen Regierung und der ehemaligen Troika (Europäische Kommission, EZB und IWF) dennoch für möglich. Der DAX könnte davon profitieren. Allerdings würde erst oberhalb der kürzlich markierten Zwischenhochs bei 11.891/11.893 Punkten die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen.

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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