40 Jahre Erfahrung
185.800 Kunden weltweit
15.000 handelbare Märkte

DAX: Warten auf den Befreiungsschlag

09.01.2015 – 11:00 Uhr: Das neue Börsenjahr 2015 hat erwartungsgemäß recht turbulent begonnen.

bg_german_stock_exchange_1550419
Quelle: Bloomberg

Zuerst stand das Kursgeschehen auf dem Frankfurter Handelsparkett im Zeichen der Ende Januar bevorstehenden Neuwahlen in Griechenland und dem Preisverfall an den internationalen Ölmärkten. Doch die genannten Belastungsfaktoren scheinen ersteinmal vom Tisch zu sein. Aus dem Schneider ist der DAX damit aber noch nicht.

Das Fazit vorweg: Die Aussichten auf weiter steigende Notierungen sind weiterhin gut. Rückendeckung gibt es vor allem von Seiten der Indikatoren. Neben dem wieder anziehenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitt wird diese Annahme durch das auf Bollinger Bänder basierende Handelssystem untermauert. Dieses signalisiert im Mittelfristchart ein Kaufsignal, wenn der Kurs des Underlyings am Ende einer Handelswoche oberhalb des oberen Bandes schließt. Notierungen unterhalb des unteren Bandes haben einen Verkauf der Position zur Folge. Der erwähnte Trading-Ansatz, mit den Parametern 40 Wochen und eine Standardabweichung, hatte Ende November zum Einstieg geläutet.

Unter charttechnischen Gesichtspunkten befindet sich der DAX auf dieser Zeitebene in einer Seitwärtsphase, die nach oben durch die erst kürzlich markierten Verlaufshochs bei 10.113/10.111 Punkten auf Intra-Day-Basis begrenzt wird. Im Fall eines beherzten Sprungs über diese Barriere würde die trendlose Marktphase beendet. Unter Berücksichtigung der Höhe der Schiebezone errechnet sich ein Kursziel von etwa 11.300 Zählern. Angesichts der momentanen Niedrigzinsphase und fehlender Anlagealternativen ein durchaus realistisches Szenario.

Probleme würden jedoch dann auftreten, wenn sowohl das untere Bollinger Band als auch die Unterseite der Seitwärtsphase bei 9.000 Punkten nachhaltig unterschritten werden. Die seit 2012 andauernde Hausse wäre dann erneut unterbrochen.

DAX auf Wochenbasis

DEM_Daxchart09012015
Quelle: IG Handelsplattform

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Warum braucht man einen Handelsplan?

    Ein Handelsplan ist ein Regelwerk, innerhalb dessen Sie Ihre Handelsziele klar definieren: dies beinhaltet bspw. Ein- und Ausstieg sowie Risiko- und Money-Management. In diesem Modul möchten wir einige Ansätze vermitteln, wie Sie Ihren persönlichen Plan entwerfen und umsetzen können.

  • Was ist ein Handelsplan?

    Ein Handelsplan ist ein Regelwerk, innerhalb dessen Sie Ihre Handelsziele klar definieren: dies beinhaltet bspw. Ein- und Ausstieg sowie Risiko- und Money-Management. In diesem Modul möchten wir einige Ansätze vermitteln, wie Sie Ihren persönlichen Plan entwerfen und umsetzen können.

  • Unterstützung & Widerstand

    Erfahren Sie wie Analysten Charts nutzen, um das Verhalten von Anlegern zu analysieren und individuelle Preis-Konstellationen zu deuten. Entwickeln Sie ein Verständnis für die verschiedenen Chart-Typen und lernen Sie die jeweiligen Kursmuster und Formationen, noch während Ihrer Entstehung, zu identifizieren und interpretieren.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.