DAX mit verhaltenen Aussichten

17.11.2014 – 13:00 Uhr: Von der zurzeit positiven charttechnischen Verfassung US-amerikanischer Indizes können die Anleger hierzulande nur träumen. 

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Quelle: Bloomberg

Der deutsche Leitindex befindet sich in einem festgeschnürten Kurskorsett. Ein Ausbruch aus der derzeitigen Seitwärtsphase dürfte jedoch nicht einfach werden.

Der Kursverlauf des heimischen Börsenbarometers wird nach oben durch die waagerechte Trendlinie bei 9.794/9.795 Punkten und nach unten durch eine Trendgeraden bei 8.982/8.952 Zählern begrenzt. Innerhalb dieser Preisspanne ist ein intakter Abwärtstrendkanal zu beobachten. Diese Chartformation konnte, wie auch der fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt, bislang nicht bezwungen werden. 

Über den internationalen Finanzmärkten hängt weiterhin das Damoklesschwert Ostukraine. Bricht in der genannten Krisenregion erneut die Gewalt aus, müssten die Marktteilnehmer auf dem Frankfurter Börsenparkett mit einer neuerlichen Talfahrt rechnen. In diesem Worst-Case-Szenario könnte dann zum wiederholten Mal die Unterseite der eingangs erwähnten Schiebezone bei 8.982/8.952 Punkten unter Beschuss geraten. Darunter bestünde aus charttechnischer Sicht weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich bei rund 8.500 Zählern.

Allerdings hoffen viele Marktteilnehmer auf eine Jahresendrally. In den zurückliegenden dreißig Jahren konnte der DAX vor allem im Zeitraum von Mitte Dezember bis Anfang Januar des Folgejahres mitunter deutlich zulegen. Mögliches Ziel einer solchen saisonalen Kursentwicklung wäre die Oberseite der Seitwärtsphase bei etwa 9.800 Punkten. Erst oberhalb dieses Widerstands würde die trendlose Marktphase der Vergangenheit angehören. Als nächstes charttechnisches Kursziel fungiert dann das im Juli diesen Jahres markierte Rekordhoch bei 10.050 Zählern.

DAX auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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