DAX will ins Kurskorsett zurück

23.10.2014 – 11:00 Uhr: Manchmal kommt es anders als man denkt. So auch bei der Kursentwicklung des deutschen Leitindex. Bis vor kurzem haben sich die Anleger hierzulande fast schon panikartig von ihren Aktien getrennt. Der DAX rutschte ungebremst gen Süden.

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Quelle: Bloomberg

Allerdings hatte eine Unterstützung den Bären einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aus dem Schneider ist das heimische Börsenbarometer jedoch noch nicht. Vielmehr könnte nun eine alt bekannte Chartmarke Probleme bereiten.

Bei diesem Preisbereich handelt es sich um die unterschrittene Unterseite der Seitwärtsphase bei 8.982/8.952 Zählern. Um diese horizontale Trendlinie streiten sich nun Bullen und Bären. Der Ausgang dieser Schlacht ist wichtig für die weitere Entwicklung auf dem Frankfurter Börsenparkett.

Kommt es auch in diesem Jahr zu einer Jahresendrally, könnte es für den DAX wieder in Richtung der Oberseite der genannten Schiebezone bei rund 9.800 Punkten gehen. Leicht dürfte dieses Unterfangen aber nicht werden. Einige Indikatoren sind entweder neutral zu deuten bzw. haben sich auf die Seite der Bären geschlagen. Zudem zeigt der gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 9.475 Punkten leicht gen Süden und fungiert zusätzlich als Widerstand.

Scheitert der DAX an dem Preisbereich bei rund 9.000 Zählern, müsste mit einem neuerlichen Test der Unterstützung bei 8.463/8.486 Punkten gerechnet werden, wie erst kürzlich zu beobachten war. Zur Erinnerung. Dieser Chartmarke ist es zu verdanken, dass es nicht noch weiter abwärts ging. 

DAX auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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