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DAX: Gegenwehr hat begonnen

22.07.2014 – 11:00 Uhr: Die Bullen sind in den vergangenen Handelstagen arg in Bedrängnis geraten. Auslöser für die missliche Lage sind die derzeit oft zitierten geopolitischen Konflikte. Für den DAX bedeutete dies zuletzt den Rückzug gen Süden.

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Quelle: Bloomberg

Die horizontale Trendlinie bei 9.792/9.795 Punkten, die Oberseite der ehemaligen Seitwärtsphase, musste den Bären überlassen werden. Allerdings verhindert zurzeit eine sehr solide Unterstützungszone den weiteren Abstieg in weitere Tiefen. Dabei handelt es sich um die waagerechte Trendgerade bei 9.631/9.647 Zählern und der steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 9.664 Punkten.

In dieser Analyse soll kurz auf die Glättungslinie eingegangen werden. Dabei handelt es sich um einen der älteren Trendfolgeindikatoren. Dieser gibt jedoch sehr gut die grobe Marschrichtung vor. In der jüngsten Vergangenheit fungierte die Durchschnittslinie zudem als zuverlässige Unterstützung. Auch in den zurückliegenden Handelstagen beißen sich die Bären an der Glättungslinie bislang die Zähne aus. Steigt der Indikator und liegen die Notierungen des deutschen Leitindex darüber, ist die Hausse intakt. Daher ist es wichtig, dass sich der DAX von dem gleitenden Durchschnitt nachhaltig nach oben entfernt.

Gelingt dieses Unterfangen, könnte die technische Erholung an Fahrt gewinnen. Ziel wäre dann die eingangs erwähnte Chartbegrenzung bei rund 9.800 Zählern. Darüber wartet dann eine Reihe aus mehreren Verlaufshochs bei 10.015/10.048 Punkten.

Gefährlich würde es unterhalb der genannten Kreuzunterstützung werden. In diesem Fall müsste mit einem Test der unteren Trendlinie des Aufwärtstrendkanals bei momentan 9.570 Punkten gerechnet werden. Nächste Anlaufstelle wäre dann die horizontale Unterstützung bei 9.425 Zählern. 

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Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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