Dow Jones: Glättungslinie sei Dank

15.04.2014 – 11:00 Uhr: Die Stimmung an der Wall Street ist zurzeit alles andere als gut.

Der Ausverkauf bei den Technologieaktien in der Vorwoche und die Krise in der Ukraine machen auch vor dem großen US-amerikanischen Leitindex nicht Halt. Allerdings hält sich der charttechnische Schaden noch in Grenzen. Dies ist unter anderem dem gleitenden Durchschnitt zu verdanken.

In den vergangenen Jahren musste der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt mehrmals den in Bedrängnis geratenen Bullen zu Hilfe eilen. Zwar notierte der Dow Jones das ein oder andere Mal über mehrere Tage unterhalb der Glättungslinie, letztendlich konnte der Trendfolgeindikator den Index immer nach oben ziehen. Auch Ende der zurückliegenden Woche rutschten die US-Blue Chips unter den Durchschnitt. Am gestrigen Handelstag schloss das Börsenbarometer jedoch oberhalb der Glättungslinie, die aktuell bei 16.092 Punkten liegt und weiterhin als zuverlässige Unterstützung fungiert.

Aber auch das Fibonacci-Retracement bei 15.994 Punkten konnte zuletzt Schlimmeres verhindern. Nach dem Test dieser Chartmarke und dem Sprung über die 200-Tage-Glättungslinie streiten sich nun Bullen und Bären um die waagerechte Trendlinie bei 16.122/16.138 Punkten, welche durch ein weiteres Fibonacci-Level bei 16.149 Punkten verstärkt wird.

Der Ausgang dieser Schlacht ist angesichts der Ukraine-Krise ungewiss. Aus charttechnischer Sicht drängt sich momentan ein Engagement in den Dow Jones nicht auf. Erst oberhalb der Jahreshochs bei 16.594/16.651 Punkten würde die technische Ampel wieder auf Grün springen. Im Augenblick haben die Bären die besseren Karten in der Hand. Gefährlich würde es für den US-Leitindex unterhalb der unteren Trendkanallinie bei aktuell 15.860 Punkten werden.

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